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Uli Plessmann liest aus dem Buch:

Tagebuch der Hölle

Einführung in Leben und Werk von Jan Valtin alias Richard Krebs durch Dr. Martin Rooney, Bremen


Obwohl Richard Krebs (1905 – 1951) unter dem Pseudonym Jan Valtin in den USA das vermutlich auflagenstärkste Werk des deutschen Exils mit mehr als einer Million Exemplaren Auflage veröffentlichte, ist er in Deutschland heute fast ein Unbekannter. Spannend wie ein Thriller handelt Valtins damals viel diskutiertes, autobiographisches „Tagebuch der Hölle“ vom Werdegang eines deutschen Seemanns und späteren Berufsrevolutionärs aus einfachen Verhältnissen. Es schildert am Anfang des Buches die Niederschlagung der Bremer Räterepublik, die ihn zum Kommunisten macht. Im zweiten Teil wird seine Tätigkeit für den Geheimapparat der Komintern (Kommunistische Internationale) beschrieben, in der er schließlich eine Position errreicht, die es ihm erlaubt, hinter die Kulissen der kommunistischen Weltbewegung zu blicken. Die Entwicklung des Helden zum kommunistischen Instrukteur spielt sich in den Welthafenstädten Bremen und Hamburg im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts ab, deren Protagonisten, seien es Seeleute, Schmuggler, Prostituierte oder blinde Passagiere, farbig geschildert werden. Der dritte Teil handelt von seiner kommunistischen Untergrundtätigkeit in Nazi-Deutschland, bis er schließlich von der Gestapo verhaftet und in KZs und Gefängnissen brutal gefoltert wird. Nach dreijähriger Haft erhält er den geheimen Befehl der Komintern, sich zum Schein von der Gestapo „umdrehen“ zu lassen. Darauf erfolgt sein fingierter Übertritt in die Dienste der Gestapo. Letztlich gerät er zwischen die Fronten und muss 1938, nunmehr verfolgt sowohl von Hitlers Schergen als auch von Stalins GPU, aus Europa in die USA fliehen, wo er seinen Bestseller „Tagebuch der Hölle“ in englischer Sprache schrieb. Das Buch erschien erst 1957 in der Bundesrepublik.


Uli Plessmann
Schauspieler und Sänger, Mitglied des Berliner Ensembles. Engagements am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Theater Basel, Salzburger Landestheater, Theater Gießen, Schmidt's Tivoli. Als Gast an der Hamburgischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und dem Hamburger Musikfest. Diverse Rollen in Film- und Fernsehproduktionen (Bella Block, Männer vom K 3, Großstadtrevier, Tatort), in Hörspielen und Features insbesondere für den NDR.


Freitag, 29.10.2010  |  19:30 Uhr  |  Eintritt 8 Euro
Klub K  |  Steckelhörn 12  |  20457 Hamburg

www.klub-k.de



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Robert Brack liest aus dem Buch:

Das Meer gab seine Toten wieder

Lesung und Führung durch die 18/1 SchleusengärtenGalerie

 

Robert Brack spürt einem authentischen Fall nach: Zwei Polizistinnen sind angeblich freiwillig in den Tod gegangen. Hielten sie die Machtkämpfe innerhalb der »Weiblichen Kriminalpolizei« nicht aus oder wurden sie ermordet? Die aufgeladene politische Situation Anfang der 30er Jahre macht die Nachforschungen von Jennifer Stevenson, die die Hintergründe des Polizeiskandals aufklären will, zu einer bedrohlichen Angelegenheit. Josephine Erkens, die Leiterin der"Weiblichen Kriminalpolizei"in Hamburg, wurde vom Dienst suspendiert, ihre Abteilung wurde aufgelöst. Sie soll für den gemeinsamen Selbstmord ihrer beiden Mitarbeiterinnen verantwortlich sein, die tot am Strand der Nordseeinsel Pellworm aufgefunden wurden. In diese Atmosphäre des Misstrauens und der Intrigen, verstärkt durch die politischen Unruhen zu Beginn der30er Jahre, gerät die britische Kriminalbeamtin Jennifer Stevenson. Sie will im Auftrag der"International Association of Policewomen"Näheres über den Skandal herausfinden. Aber es scheint unmöglich, das Meer an Gerüchten zu durchdringen, das die umstrittene Leiterin und ihre beiden angeblichen Opfer umgibt - bis Stevenson die angriffslustige Journalistin Klara Schindler trifft. Ihre Nachforschungen und ihre Bekanntschaft mit der extravaganten Kommunistin Schindler werden nicht gern gesehen und schon bald fühlt sich Jennifer Stevenson bedroht.

 

www.schleusengaertengalerie.de

 

Wir Bitten um festes Schuhwerk und robuste Kleidung, da wir uns auf eigener Gefahr im offenen Gelände bewegen. Die Veranstaltung findet bei jeder Wetterlage statt. Zelte in nahegelegener Freiluftgastronomie vorhanden.

 

Mittwoch, 30.06.2010  |  19:30 Uhr  |  Kosten: 8 Euro vor Ort zu entrichten
Am Schleusengraben direkt beim Bushalt "BAB-Ausfahrt Bergedorf" Buslinien 124 / 223 / 327

Die Busse fahren ab S-Bergedorf im Rahmen der 18/1 SchleusengärtenGalerie 

 

 

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Salvador Plascencia liest aus dem Buch:

 

Menschen aus Papier

 

 

Dieser Roman ist eine Liebesgeschichte, es ist ein Roman über den Krieg, über Immigration, Identität und den künstlerischen Schaffensprozess, es ist eine Vater-Tochter-Geschichte und ein Buch der Täuschungen. Salvador Plascencia, der Gott des papierenen Volkes, hat ein Werk geschaffen, das nicht nur die Normen des Geschichtenerzählens erweitert, sondern auch die Grenzen der Vorstellungskraft. Ein Roman, dessen Geschichte ebenso fantastisch und merkwürdig wie anrührend ist. Jede Figur erzählt aus ihrer Perspektive, die verschiedenen Stimmen quellen im Buch über die Seiten, überlagern sich und löschen einander aus, selbst die Schnitte ins Papier finden sich im tatsächlichen Buch wieder – ein Roman mit Kultbuchpotenzial!

 

 

Montag, 21.06.2010  |  19:00 Uhr  |  Eintritt 9 Euro  |  Die Fabrik im Hinterhof  |  Valentiskamp 34 a im Gängeviertel   

U-Gänsemarkt Ausgang CaffamacherReihe

 

 

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Dietmar Mues liest aus dem Buch:

 

Landung in Australien, von Egon Erwin Kisch

 

 

Im Jahr 1934 fuhr Kisch an Bord des britischen Passagierschiffs „Strathaird“ nach Australien, um an dem Gesamtaustralischen Antikriegskongress teilzunehmen, der in Melbourne stattfinden sollte. Dies war eine der bekanntesten Reisen Kischs und zwar wegen der dramatischen Umstände, in denen der Schriftsteller in Australien ankam. Als Kisch schon in Fremantle an der Westküste Australiens von Bord gehen wollte, wurde ihm der Aufenthalt an Land verweigert. Auch der Pass wurde ihm abgenommen, obwohl er ein gültiges Visum hatte, vom britischen Konsulat in Paris ausgestellt. Der Grund war die Tatsache, dass die australischen Behörden inzwischen von Kischs kommunistischer Gesinnung gehört hatten und ihn als unerwünschte Person klassifiziert hatten. Kisch fuhr mit dem Schiff weiter nach Melbourne. Dort sprang Kisch in dem Moment, in dem das Schiff den Hafen in Melbourne verlassen wollte, von der Reling aus fast sechs Meter Höhe auf den Kai und brach sich dabei ein Bein. Kisch wurde zurück an Bord transportiert, und als die „Straithard“ am 16. November im nächsten Hafen in Sydney ankam, wurde er von Bord geholt, in das Polizeiquartier gebracht und nach langen Querelen schließlich wegen versuchter illegaler Einreise zu drei Monaten Zwangsarbeit verurteilt. In der Zwischenzeit hatte Kischs Sache in Australien für großes Aufsehen gesorgt. Die australische Linke organisierte Proteste, Streiks und Demonstrationen, wobei es beinahe zu einer Regierungskrise gekommen wäre. Schließlich wurde Kisch unter dem Druck der Öffentlichkeit freigelassen und konnte in Australien bleiben.

 

Egon Erwin Kisch 

1885 in Prag geboren, war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Journalist und Reporter. Egon Erwin Kisch gilt als einer der bedeutendsten Reporter in der Geschichte des Journalismus, vom Titel eines seiner Reportagebände ist er auch als „der rasende Reporter“ bekannt. Egon Kisch verstarb 1948 in Prag.

 

Dietmar Mues

1945 in Dresden geboren, ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, Drehbuchautor und Schriftsteller. Bekannt ist er auch als Sprecher von Hörspielen und durch Lesungen. Er trat bisher in zirka neunzig Film- und Fernsehrollen auf. Er ist mit Sibylle Mues (geb. Buda), einer Lehrerin, verheiratet und hat drei Söhne, Wanja, Jona und Woody. Dietmar Mues lebt seit 1973 in Hamburg.

 

 

Donnerstag, 03.06.2010  |  19:30 Uhr  |  Eintritt 8 Euro  |  Museumsschiff Cap San Diego |  Luke 5 (Leider kein Aufzug)

Liegeplatz Überseebrücke  |  20459 Hamburg S-Bahn: S1/S3 Station Landungsbrücken

 

 

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Stephan Benson liest aus dem Buch:

WELLENBRECHER - Kapitäne erzählen ihre besten Geschichten
Gäste: Kapitäne aus dem Buch, Moderation: Bärbel Dahms und Roland Keich, KULTours

 


27 Kapitäne erzählen in Wellenbrecher die Geschichte ihres Lebens. Darunter auch Jens Weber, Kapitän des Museumsschiffes Cap San Diego. Ihre Erlebnisse sind voller Romantik, Fernweh und oft auch von höchster Dramatik. Mit wilden Stürmen, gemeinen Piraten oder skrupellosen Gangstern mussten die Seeleute fertig werden. Und mit ihrer Einsamkeit und der Verzweiflung, wenn das Meer einem Schiff den Tod brachte. Aufgeschrieben von Reporter Stefan Krücken und fotografiert von Achim Multhaupt, ist Wellenbrecher nach dem Bestseller Orkanfahrt (2007) die zweite Anthologie aus dem ANKERHERZ VERLAG. Mit farbigen Portraits, Illustrationen u. historischen Fotografien. Hardcover Leineneinband mit Schutzumschlag, Fadengebunden, Lesebändchen. Mit Karte und Glossar ISBN-13: 978-3-940138-03-3 Preis: 29,90, CHF 45,00 Verlag: Ankerherz Verlag.


Stefan Krücken 

Jahrgang 1975, wollte schon als Kind Reporter werden. Er volontierte beim Kölner Stadt-Anzeiger, arbeitete als Polizeireporter für die Chicago Tribune. Krücken schreibt als Reporter für Magazine und Tageszeitungen. Wellenbrecher ist sein drittes Buch nach Orkanfahrt und Sturmkap. Er ist verheiratet. www.stefankruecken.de

Stephan Benson

Geboren 1964, absolvierte seine Ausbildung an der Staatl. Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Seit 1986 zahlreiche Theaterengagements, u.a. am Schauspiel Frankfurt, am Schauspielhaus Zürich und am Hamburger Thalia Theater; im Kanon der Krimi-Reihen und TV-Movies ist Benson ebenso zu sehen wie in ambitionierten Film- und Theaterproduktionen.

Außerdem ist er Sprecher zahlreicher Hörbücher und leiht als Synchronsprecher u.a. Kenneth Branagh, Ulrich Thomsen

und Daniel Craig seine Stimme.

 

Achim Multhaupt

1967 in Dortmund geboren. Er studierte Fotodesign an der dortigen Fachhochschule. Multhaupts Fotos wurden in Galerien in Hamburg und Köln ausgestellt. Seine Schwerpunkte sind Porträtfotografie und Bildjournalismus, er arbeitet für nationale und internationale Magazine. Er lebt in Hamburg. www.achimmulthaupt.de

Donnerstag, 27.05.2010  |  19:00 Uhr  |  Eintritt 9 Euro
Museumsschiff Cap San Diego |  Luke 5 (Leider kein Aufzug) Liegeplatz Überseebrücke  |  20459 Hamburg

S-Bahn: S1/S3 Station Landungsbrücken, U-Bahn: U3 Station Baumwall

 

 

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Sandra Lüpkes liest aus ihrem Buch:

 

Die Inselvogtin

mit Gesang der Autorin, Piano: Lars Börge Eduard, Moderation: Bärbel

Dahms, KULTours


Der Kampf einer starkenFrau in den Stürmen ihrer Zeit. Juist 1717 - Maikea wird unterdramatischen Umständen geboren: Eine große Flut erfasst die Insel und reißt die Hälfte der Bevölkerung in den Tod. Etliche Jahre später will Maikea Inselvogtin werden, um genau solche Katastrophen zuverhindern. Aber sie hat nicht mit einem Widersacher aus ihrer Vergangenheit gerechnet. Der eifersüchtige Weert nutzt die politischen Unruhen am ostfriesischen Fürstenhof und zettelt eine Intrige an. Roman | 458 Seiten, Erscheinungsdatum: April 2009 ISBN: 349 9246171 | Preis: € 8,95 rororo Taschenbuch


Sandra Lüpkes 

 

Was war eigentlich zuerst da, die Musik oder das Wort? Sandra Lüpkes kann diese Frage nicht so recht beantworten, denn bei ihr lief es eigentlich immer parallel. Sie ist Autorin und Sängerin.Eine gute Konsequenz daraus: Sie bietet ihre Lesungen am liebsten mit Musik an, zwischen den einzelnen Romanpassagen werden - thematisch abgestimmt - eigene Songs gesungen. Seit Mai 2008 gibt es das Duo "Fremdenzimmer". Lars Börge Eduard (Münster), bühnenerprobter Pianist und Komponist, begleitet Sandra Lüpkes am Klavier. Nach einer klassischen Gesangsausbildung in Norden und Hannover fand sie ihre musikalische Heimat doch eher im Bereich der Rock-, Pop- und Jazzmusik. Mit ihrer Band Strandgut hatte sie einige Auftritte in Rundfunk und TV, zudem schrieb sie ein Kindermusical, welches 2004 uraufgeführt wurde. Als Mezzosopran des A-Capella-Quintetts FiveConcert war sie auf einigen Konzerten und Musikfestivals mit von der Partie, inzwischen konzentriert sie sich jedoch auf die immer zahlreicher werdenden Auftritte mit Fremdenzimmer und Mea Culpa. 
www.sandraluepkes.de



Lars Börge Eduard

...war mit 15 Jahren Lehrjunge in der Drogerie seiner Eltern, zog aber mit 16 Jahren die Reißleine und brach mit seinem bisherigen Leben. Er zog mit 17 nach Münster und holte ab diesem Zeitpunkt alle Schulabschlüsse nach, um dann Musik, Deutsch und Spanisch zu studieren. Es folgten Auftritte mit Gabriele Kentrup, der Reiser und mit Christina Pollmann in der Aula der Waldorfschule, in der Halle Münsterland und im Germania-Komplex. Nebenbei lehrt er Klavier und Salsa und war Mitglied einer Schautanzgruppe. Musikalisch dreht sich seine Arbeit oft darum deutsche Traditionslinien in die Moderne zu überführen.

 

Donnerstag, 22.04.2010  |  19:00 Uhr  |  Eintritt 8 Euro  |  Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG    

Willy-Brandt-Straße 67  |  20457 Hamburg

 

 

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Silke Urbanski liest aus ihrem Buch:

 

Störtebekers Henker

 

Hamburg im Jahr 1400. Gegen den Willen der alten Patrizier haben die Englandkaufleute eine Flotte ausgesandt und den Seeräuber Klaus Störtebeker gefangen. Richard von Hardin, entsprungener Bruder des Deutschen Ordens, kommt Geseke Cletzen, graue Eminenz der Englandfahrer, da grade recht. Abgerissen und pleite, bleibt dem Ritter kaum etwas übrig, als ihr Angebot anzunehmen und Störtebeker gegen gutes Geld zu richten. Seine Henkersdienste kosten ihn allerdings Ehre und Selbstachtung. Doch als er seine Verzweiflung in Aqua Vitae ertränken will, trifft er auf eine heilkundige Begine, deren Klugheit und Witz ihn wieder ins Leben zurückholen - und mit deren Hilfe der »Ritter und Henker« eine große Intrige aufdeckt. Die Mittelalterhistorikerin, Silke Urbanski, schildert kenntnisreich und stimmungsvoll Leben und Machtverhältnisse im alten Hamburg. Ein Krimi aus dem Mittelalter. Emons Verlag Originalausgabe. 382 S., 11.00 Euro

 

 

Silke Urbanski

1964 in Hamburg geboren, studierte Frau Urbanski Geschichte, Philosophie und Pädagogik an der Universität Hamburg.

1996 promovierte sie mit den Forschungsschwerpunkten: Mittelalterliche Geschichte kirchlicher Institutionen in Norddeutschland, Formen der Religiosität im Mittelalter, Sozialstruktur der Geistlichkeit in Norddeutschland. Ihre Dissertation, „Geschichte des Klosters Harvestehude – In valle virginum“ ist 2001 in zweiter Auflage erschienen.
Die Historikerin veröffentlichte zudem die historische Biografie der spätmittelalterlichen Spitalsgründerin Geseke Cletzen, eine der Hauptfiguren in "Störtebekers Henker" und zwei historische Romane: Als Alleinautorin Safrantod und in Zusammenarbeit mit ihrem Mann, Dr. Michael Siefener, Totentanz. Dabei fließen ihre wissenschaftlich-genauen Kenntnisse des Mittelalters in die Geschichten ein, die ihren Ausgangspunkt stets in historischen Ereignissen haben. Zudem veröffentlichte Silke Urbanski Handreichungen für den Geschichtsunterricht und war Herausgeberin zweier wissenschaftlicher Festschriften für ihren Universitätslehrer Prof. Dr. Gerhard Theuerkauf. Hauptberuflich arbeitet Frau Urbanski als Lehrerin am Albert-Schweitzer-Gymnasium.

 

 

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Maiken Nielsen liest aus ihrem Buch:


Die Tochter des Kapitäns

 

Aline Sandstein, Tochter eines Hamburger Kapitäns, ist eine Frau, die mit Tatkraft und eigenem Willen einiges durchgesetzt hat: Sie wurde Ärztin, als dies für Frauen noch nicht selbstverständlich war, und sie hat gegen den Willen ihrer Familie den jüdischen Künstler Nathan geheiratet, den sie leidenschaftlich liebt. Doch ihre Welt droht zu zerbrechen, als in Deutschland die Nazis an die Macht kommen. 2003 erschien „Das Haus des Kapitäns“, dessen Handlung in Hamburg-Övelgönne angesiedelt ist. Der Nachfolger „Die Tochter des Kapitäns“ ist 2005 erschienen. Die Autorin lebt in Hamburg und produzierte unter anderem zahlreiche Beiträge für das NDR-Fernsehen über das historische Hamburg.

 

Maiken Nielsen
Maiken Nielsen wurde 1965 in Hamburg geboren. Eine Teil ihrer Kindheit und Jugend verbrachte sie auf Frachtschiffen und wurde dort von ihren Eltern unterrichtet. Sie absolvierte ihr Abitur in Hamburg und unternahm danach eine einjährige Weltreise. Danach schloss sie eine Ausbildung zur Wirtschaftsübersetzerin ab und studierte dann in Aix-en-Provence Linguistik. In Hamburg arbeitet sie als Redakteurin für den NDR, als Dozentin für die „medienakademie“ und als Romanautorin. „Es fing alles mit meiner Oma an. Sie hieß Erna Helmcke, hatte einen Wellensittich und eine Schwäche für Swing. Als ich klein war, hat sie mir von ihren Tanzabenden auf der Reeperbahn erzählt. Ich liebte zusammen mit ihr die zwanziger, dreißiger Jahre, diese kurze wilde Zeit zwischen zwei Weltkriegen mit all ihren Hoffnungen auf Demokratie und eine bessere Welt. Aus den Hamburger Geschichten meiner Oma entstand mein erster Roman.“

Donnerstag, 02.04.09 | 19:30 Uhr | Eintritt 8 Euro | Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG | 

Willy-Brandt-Straße 67 | 20457 Hamburg

 

 

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Jörgen Bracker liest aus seinem Buch


Die Reliquien von Lissabon – Störtebekers Vermächtnis

 

Die Geschichte ist eine wunderbare Reise durch das Europa des beginnenden 15.  Jahrhunderts: Hamburg 1401. Kurz nach Störtebekers Gefangennahme und angeblicher Hinrichtung gelingt es dem Hamburger Ratsherrn Nikolaus Schoke, ein weiteres Mitglied der berüchtigten Vitalienbrüder, Goedeke Michel, dingfest zu machen. Goedeke Michel bittet den Ratsherrn unmittelbar vor seiner öffentlichen Enthauptung um die Erfüllung einer Mission: Die Knöchelchen des Heiligen Vincentius, welche den Vitalienbrüdern vom Halse gerissen wurden, müssen an ihren Ursprungsort Santiago de Compostela zurückgebracht werden. Nikolaus Schoke kann diesen letzten Willen nicht abschlagen und begibt sich mit den Reliquien im Gepäck auf eine lange und gefährliche Reise. Zunächst getarnt als einfacher Seemann, heuert er auf einem Piratenschiff an, geht als Pilger den Jakobsweg und landet sogar als Missionar auf den Kanaren. Doch als er schließlich Santiago de Compostela erreicht, schickt man ihn weiter nach Lissabon, wo er endlich die Wahrheit über die Reliquien erfährt. Rau, seherisch, zu Herzen gehend – eine große, gefühlvolle Geschichte aus dem europäischen Mittelalter.

 

Jörgen Bracker
Der Archäologe Jörgen Bracker, geboren 1936, ist einer der besten Kenner der Hanse. Der langjährige Direktor des Museums für Hamburgische Geschichte hat sich in seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen schwerpunktmäßig mit der Krise der Hanse um 1400 beschäftigt, die durch Seeraub und wirtschaftlichen Niedergang gekennzeichnet war. Als Romanautor gelingt es Jörgen Bracker, gleichzeitig kenntnisreich und spannend zu erzählen. So sind „Zeelander“ (2005 erschienen) und „Die Reliquien von Lissabon“ ein Muss für begeisterte Leser von historischen Romanen.

Freitag, 06.03.09 | 19:30 Uhr | Eintritt 8 Euro | Speicherstadtmuseum | St. Annenufer 2 | 20457 Hamburg

 


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Carmen Korn liest in St. Katharinen

 

Moby Dick

 

 

Der Literarische Hafenclub Hamburg (LHC e. V.) präsentiert Moby Dick in St. Katharinen in einer besonderen Adventslesung: Die bekannte Hamburger Autorin Carmen Korn liest die Geschichte von Kapitän Ahab in seinem unerbittlichen Kampf mit dem Wal Moby Dick. Die bewegende Geschichte wird musikalisch begleitet von Dietmar Joseph am Flügel.Kapitän Ahab sticht mit der Pequod, seinem Walfangschiff, in See. Aber nicht der Walfang ist sein Ziel. Allein getrieben von seinem Hass gegen Moby Dick, dem weißen Wal, der ihm einst das Bein abriss, begibt er sich auf seinen Kreuzzug. Er ist bereit, alles aufs Spiel zu setzen: Vermögen, Schiff, Mannschaft und Leben und fordert das Schicksal und seinen Gott heraus. Eine maritime, nachdenkliche Geschichte für Jung und Alt zur Adventszeit in ganz besonderer Atmosphäre.

 

Carmen Korn
Carmen Korn, Jahrgang 1952, lebt als Journalistin und Buchautorin in Hamburg. Sie war Redakteurin beim Stern und Mitarbeiterin von „Brigitte“ und „Die Zeit“. 1999 erhielt Carmen Korn den „Philip Marlowe Preis“ für ihre Kriminalerzählung „Tod in Harvestehude“. Für Ihre Kurzgeschichte „Unter Partisanen“ erhielt sie 2004 den Friedrich-Glauser Preis. Freitag, 19.12.08  |  19:30 Uhr  |  Eintritt 8 Euro Hauptkirche St. Katharinen   |Katharinenkirchhof 1  |  20457 Hamburg

 


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Tag der Deutschen Einheit 2008 in der Hamburger HafenCity
Lesungen und Podiumsdiskussion des Literarischen Hafenclubs

 

 

In der Hamburger HafenCity finden vom 03. bis 05. Oktober 2008 die Bundesfeierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit statt (siehe www.tag-der-deutschen-einheit-2008.de). In Kooperation mit der Hauptkirche St. Katharinen u.a. ist der Literarische Hafenclub mit einem eigenen Beitrag dabei. Im Mittelpunkt stehen Zeitzeugen, die die Wendezeit aus Sicht der Bürgerrechtler beschreiben, Einblicke ins tägliche Leben, in die Politik und Erfahrungen aus der Zeit geben. Ausblicke, Trends und Anregungen für die bundesdeutsche Zukunft.

 

Unser Programm:

 

11:00 bis 13:00 Uhr
„Wir sind das Volk“ – und nun?
Bürgerbeteiligung und Demokratie – Zukunftsmodell oder Schnee von gestern?
Ein Frühschoppen mit Diskussion und Musik.Mit Erich Loest (Schriftsteller), Wolfgang Templin (Bürgerrechtler), Prof. Dr. Dieter Rucht (Wissenschaftler), Dr. Marianne Subklew (Pastorin) ürmer (NDR)

 

14:00 bis 15:00 Uhr Erich Loest liest aus „Nikolaikirche“ (1995) und „Einmal Exil und zurück“ (2008) in Kooperation mit Forum Bürgerinnen- und Bürgerbewegung

 

15:30 bis 16:.30 Uhr
„Farbenspiele – die Ukraine nach der Revolution in Orange“ (2007) –Wolfgang Templin

 

16:30 bis 17:30 Uhr
„Der Klassenfeind und ich“ (2007) – Barbara Bollwahn

 

17:30 bis 18:30 Uhr „Jürgen Fuchs. Ein literarischer Weg in die Opposition“ (2007) – Udo Scheer

 

18:30 bis 19:30 Uhr „Zwischen Hass und Hoffnung. Die Blues-Messen 1979-1986“ (2007) – Dirk Moldt

 

Samstag, 04.10.08  |  Kulturfest zum Tag der Deutschen Einheit  |  11-19:30 Uhr  |  Eintritt frei
Hauptkirche St. Katharinen  |  Katharinenkirchhof 1  |  20459 Hamburg

 


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Kristine von Soden liest aus ihrem Buch:


„Zur Sommerfrische nach Sylt!“ Wo die Avantgarde baden ging.

 

Sie kamen in Scharen – von überall her, vor allem aus Berlin. Und bei den meisten war es Liebe auf den ersten Blick. Wie bei der Schauspielerin Klara Tiedemann, die ihr „Haus Kliffende“ zur legendären Künstler-pension gemacht hat. Ernst Rowohlt und Emil Nolde stiegen hier ab, die Bildhauerin Renée Sintenis, der Dirigent Erich Kleiber, auch Thomas Mann, der 1927 ins Gästebuch notierte: „An diesem erschütternden Meere habe ich tief gelebt.“ In Kampen, das in den 1920er Jahren noch ein kleines unbebautes Inseldorf war, traf sich die kulturelle Avantgarde. Dadaisten reisten an, Bauhäusler, Theaterleute, Feuilletonisten, Flaneure, Lebenskünstler. Zu den Stammgästen gehörten Otto Klemperer, Friedrich Hollaender, Marlene Dietrich und die Ballettdiva Gret Palucca, die nackt in den Dünen tanzte. Der Verleger Peter Suhrkamp schließlich machte sein Sylter Friesenhaus zum Autorendomizil, wo sich Max Frisch und Carl Zuckmayer produktive Auszeiten gönnten. In den Nachkriegsjahren mischte die jüdische Grotesktänzerin Valeska Gert, zurückgekehrt aus ihrem Exil, Kampen mit ihrer Nachtkneipe „Ziegenstall“ auf, wo sich illustres Volk traf.

 

Kristine von Soden
hat viele Jahre als Autorin kulturhistorischer Features und Reisereportagen, u. a. im NDR, SWR und Deutschlandfunk gearbeitet. Als Filmautorin in der Kulturredaktion des HR lebt die Hamburgerin heute in Wiesbaden, verbringt aber seit ihrer Kindheit (fast alle) ihre Ferien an der deutschen Nordseeküste. Nachzulesen in „Nordfriesisches Wattgeflüster“ (2005) und „Sehnsuchtstage an der Ostsee“ (2007). In der edition ebersbach gibt sie auch die Kalender „Literarische Nordsee“ und „Literarische Ostsee“ heraus.

Freitag, 25.07.08  |  19:30 Uhr  |  Eintritt 8 Euro
Galerie Caesar + Koba   |  Am Sandtorkai 4  |  20459 Hamburg

 


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Premierenlesung mit Jan Schröter:
„Nur mal kurz... und schon ist es vorbei!“
75 morddeutsche Krimis

 

 

Die nette, alte Dame mit dem Hüftleiden. Der joviale Geschäftsmann mit dem Heimwerkerfimmel. Der Charmeur mit der Schampusflasche. Mord ist eher selten Profisache, aber darum nicht weniger tödlich. Und selten vorhersehbar. Oft genug nicht einmal für den Täter. So schwankt der Leser bei den „75 morddeutschen Geschichten“ in Jan Schröters Buch „Nur mal kurz… und schon ist es vorbei“ beständig in seiner Sympathie mal für das Opfer, mal für den Täter, leidet hier, lacht dort und fragt sich mehr als einmal, wie leicht man wohl selbst in so eine Geschichte verstrickt werden könnte – auf dem Segeltörn, im Beruf, im Sog des alltäglichen Nachbarschafts-Tratsches…

 

Jan Schröter
ist Autor von Reisehandbüchern. Ob Hamburg Eimsbüttel oder die Elbvororte, er kennt sich bestens aus. Jan Schröter ist aber auch einer der Drehbuchautoren, die Jan Fedder und seinen Kollegen vom Großstadtrevier die passenden Worte in den Mund legen. In nahezu jeder Situation entdeckt er eine besondere Komik und in den Lesungen vermittelt er seinen Zuhörern den ganz eigenen Humor der Hamburger. Nach regelmäßiger Mitarbeit beim Hamburger Privatrundfunksender OK-Radio (Reisesendung „OK-Jet“, Texte und Moderation) arbeitet er seit 1988 als freier Journalist u. a. als Kolumnist für das „Deutsche Allgemeine Sonntagsblatt“. Bisher liegen 27 Buchveröffentlichungen vor. Seit 1996 ist Jan Schröter vor allem als Drehbuchautor tätig. Jan Schröter wurde am 20.09.1958 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Söhnen in Bad Bramstedt.

Freitag, 30.05.08  |  19:30 Uhr  |  Eintritt 8 Euro
Cap San Diego Hamburg  |  Liegeplatz Überseebrücke  |  20459 Hamburg

 


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Hans Gert Franzkeit liest aus seinem Buch
„Westsee. Reisen »vor dem Mast« 1953“

Das Buch „Westsee. Reisen »vor dem Mast« 1953“

 

Es schildert die Reisen des Autors auf dem Motorschiff „Westsee“ als Jungmann und Leichtmatrose, vom Februar 1953 bis zum März 1954. Es befaßt sich mit dem Leben an Bord aus der Sicht eines jungen Menschen, der, im Binnenland aufgewachsen, die See zum ersten Mal als Schiffsjunge auf einem Küstenmotorschiff im Januar 1952 zu Gesicht bekam. Vorher war er zwei Jahre als Schiffsjunge auf einem Schleppkahn auf dem Rhein gefahren. Die „Westsee“ war ein Schiff mit Vergangenheit und schon recht alt. Reisen war zu der Zeit noch nicht Volkssport, Seefaher war noch nicht nüchtern und industriell. Die Menschen an Bord waren, bewußt oder unbewußt, Romantiker,

 

Hans Gert Franzkeit
Hans Gert Franzkeit wurde 1935 geboren und verlor seinen Vater früh. Er wuchs im Zweiten Weltkrieg auf und verbrachte seine Kindheit bei der Kinderlandverschickung in Gleiwitz und an zwei anderen Orten. Nach der Schule verdingte er sich als Schiffsjunge auf einem Schleppkahn auf dem Rhein und dann gelang ihm der Übertritt in die Seefahrt. Nach fünf Jahren Seefahrtszeit als Schiffsjunge, Jungmann und Matrose besuchte er die Seefahrtsschule und erwarb das Patent zum Seesteuermann, zwei Jahre später das Patent zum Kapitän auf großer Fahrt. 1971 musterte er ab und kümmerte sich danach sechsundzwanzig Jahre um Fragen der Schiffssicherheit.

Mittwoch, 26.03.08  |  19:30 Uhr  |  Eintritt 6,00 Euro
auf der Flussschifferkirche  |  Hohe Brücke 2  |  20457 Hamburg

 


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Hans Gert Franzkeit, Curt Klews und Wolfgang Scharrnbeck lesen aus der Anthologie:
„Orkanfahrt“

25 Kapitäne erzählen ihre besten Geschichten

 

Kapitäne berichten von wilden Stürmen, von Monsterwellen, von Stunden zwischen Leben und Tod. Von gefährlicher Fracht, geheimnisvollen Aufträgen, von harten Matrosen und leichten Mädchen. Sie erzählen von ihrer Liebe zur See und von einer Romantik, die es vielleicht nie mehr geben wird. „Orkanfahrt“ sammelt 25 Liebeserklärungen an die Seefahrt, an einen Beruf, der wie kein anderer Sehnsüchte, Fernweh, Romantik und die Lust auf Abenteuer weckt. Orkanfahrt ist eine Hommage an alle mutigen Männer auf See. Geschichten aus der Wirklichkeit, spannend aufgeschrieben von Reporter Stefan Krücken, erstklassig fotografiert von Achim Multhaupt, liebevoll illustriert von Jerzovskaja.

 

Das Buch „Orkanfahrt“
Einer der Kapitäne erzählte folgende Episode. Damals in der Karibik, wenn es ihm zu viel wurde, oder wenn er merkte, dass es seiner Mannschaft zu viel wurde, schaltete er das Funkgerät aus. Suchte eine Insel mit schönen Stränden und ließ den Anker werfen. Zum Sonnenbaden und Bier trinken, für zwei Tage, manchmal für mehr. Erst dann fuhr sein Schiff weiter, und wenn sich jemand von der Reederei erkundigte, was denn bitte los war, antwortete er: Schwere See, Probleme im Hafen und keine weiteren Fragen, er habe schließlich zu arbeiten. »Früher war man als Kapitän noch der wahre Chef an Bord«, erzählte er, und es klang wehmütig, »aber heute?« Um früher soll es gehen, um die Zeit, als noch keine Satelliten und keine Computer die Reisen der Seeleute überwachten. Als es keine Fahrpläne gab, keine minutengenauen Liegezeiten, keine Joysticks auf der Brücke. Als Schiffe noch nicht wie ferngesteuerte Busse mit einer Dauergeschwindigkeit von 25 Knoten über die Ozeane rauschten.

 

Stefan Krücken
Stefan Krücken wurde 1975 in Neuss geboren. Schon als Kind wollte er Reporter werden. Er arbeitete als Polizeireporter für die Chicago Tribune, volontierte beim Kölner Stadt-Anzeiger und ging dann zur Zeitschrift Max. Seine Reportagen handeln von Bergleuten auf Spitzbergen, von Strandfußballern in Rio oder den Hooligans von Glasgow. Krücken schreibt für Magazine wie Max, Stern und mare. Er ist verheiratet und lebt mit zwei Kindern in Lüneburg.

 

Achim Multhaupt
Achim Multhaupt wurde 1967 in Dortmund geboren. Er studierte Fotodesign an der dortigen Fachhochschule. Für seine Diplomarbeit unter Professor Arno Fischer und Gerd van Rijn fotografierte er den Blues in den schwarzen Vierteln von Chicago. Multhaupts Fotos wurden in Galerien in Hamburg und Köln ausgestellt. Seine Schwerpunkte sind Porträtfotografie und Bildjournalismus, er arbeitet für nationale und internationale Magazine. Er lebt in Hamburg.

 

Jerzovskaja
wurde 1971 als Kai Jerzö in Zürich geboren. Er hat ein Lehramt in den Fächern Kunst/Zeichnen/dreidimensionale Gestaltung, lebt in Zürich und arbeitet seit 1997 als selbstständiger Illustrator, Grafikdesigner, Verleger und Ausstellungsgestalter.

Freitag, 11.01.08  |  19:30 Uhr  |  Eintritt 8,00 Euro Speicherstadtmuseum  |  St.   | 20459 Hamburg

 


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„Abi & Conrad“ – Musik und Literatur
Joseph Conrad & Abi Wallenstein
Stephan Benson liest aus „Taifun“ von Joseph Conrad, Abi Wallenstein spielt Blues, Erika Werner moderiert.

Das Buch „Taifun“

 

im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Joseph Conrads Erzählung „Taifun“. Der Autor schrieb den Text um 1900. Die Schilderung der entfesselten Naturgewalt und des verzweifelten Kampfes einer Schiffsbesatzung gegen den Sturm und darum, physisch und moralisch Haltung zu bewahren, ist meisterhaft. Sie zieht den Leser in ihren Bann und lehrt ihn, den Unwettern des Lebens standzuhalten. Der Blues, meisterhaft gespielt von Abi Wallenstein, ist die passende Musik dazu.

 

 

 

Joseph Conrad
Conrad wurde als Sohn adeliger polnischer Eltern in der Ukraine geboren, die damals zum Zarenreich gehörte. 1878 betrat er erstmals englischen Boden und bekam 1886 die britische Staatsbürgerschaft. Er wurde Kapitän der „Otago“ und diente auf einer Reihe anderer Schiffe. Diese Seeerlebnisse, insbesondere im Kongo und auf den malaiischen Inseln, bilden den Hintergrund seines Werkes. Conrad begann etwa 1890 seine Laufbahn als Schriftsteller. Seine Romane und Erzählungen zählen zu den berühmtesten Werken der britischen Literatur des
19. Jahrhunderts. Am 3. August 1924 starb Joseph Conrad an einem Herzversagen.

 

Abi Wallenstein wurde 1945 in Jerusalem geboren und kam als Jugendlicher nach Deutschland. Er kam als Einwanderer, als einer, der erst einmal deutsch lernen und sich in einem fremden Land einleben musste. Mitte der 60er Jahre verschlug es ihn nach Hamburg, wo ihn heute nahezu jeder für einen Ur-Hamburger hält. Er wurde erfolgreicher Bluessänger und -gitarrist und gilt heute als „Vater der Hamburger Blues-Szene“ und als „lebende Legende des Blues“. 2006 feierte er sein vierzigjährigesBühnenjubiläum. Gelegentlich nimmt er an literarischen Veranstaltungen teil. 2007 wurde er mit dem angesehenen „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet.

 

Stephan Benson wurde 1964 geboren, war Ensemblemitglied an Theatern in Ulm, Mannheim, Zürich und am Thalia Theater in Hamburg. In Hamburg spielte er auch am Ernst-Deutsch-Theater und an den Hamburger Kammerspielen. Er hat einen Namen als Sprecher für Hörbücher und Literaturveranstaltungen.

 

Erika Werner wurde 1938 in Leverkusen geboren. Während ihrer Berufstätigkeit als „Lektorin für Schöne Literatur“ bei den Hamburger öffentlichen Bücherhallen eignete sie sich herausragende Kenntnisse der Literatur an.

Freitag, 28.11.07  |  19:30 Uhr
Cap San Diego Hamburg



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Schießen im Märzbecher
Die „Lebensberatungspraxis Dr. Jaeger“ & andere Texte
von Heino Jaeger, gelesen von Hannes Wienert. „Herr Doktor, ich wollte mal wissen, ob Bohnern was ausmacht?"

 

Heino Jaeger wird am Neujahrstag 1938 in Harburg geboren. Nach einer Kindheit in den schwer zerstörten Städten Hamburg und Dresden studiert er an der Hochschule der Künste in Hamburg und arbeitet später neben seiner Tätigkeit als Maler und Grafiker in diversen Berufen, z. B. als Briefträger, Textilgestalter und archäolgischer Zeichner für das Helms-Museum. In den siebziger Jahren entwickelt Jaeger kabaret-tistische Stehgreifgeschichten und szenische Monologe von eindringlicher Eigenwilligkeit und Mehrdimensionalität, die bis heute zu den herausragenden deutschsprachigen literarisch-kabarettistischen Werken zählen. Mit „Fragen Sie Dr. Jaeger“, ausgefeilten und absurden Persiflagen von Hörfunk-Beratungssendungen erreicht Jaeger den Höhepunkt seiner Bekanntheit. In den achtziger Jahren manifestieren sich zunehmend Alkoholsucht und psychische Probleme, die schließlich zur stationären Unterbringung in einem Heim in Bad Oldesloe führen. Dort stirbt Heino Jaeger am 7. Juli 1997 an einem Schlaganfall.

„Ironie dritten Grades“ Hanns Dieter Hüsch
„Wie konnte es geschehen, daß Heino Jaeger ein Geheimtip blieb?“ Loriot
„Mit absolutem Gehör“ Frank Schulz
„Zwischen Kafka und Gerhard Polt“ Eckhard Henscheid
„Ein Virtuose, ein ganz großer Meister, bis heute unerreicht“ Olli Dittrich

 

Das Multitalent Hannes Wienert ist dem Hamburger Publikum durch Lesungen und seine „Schmeck-Abende“, bei denen er Kochlust mit Lyrik und improvisierte Musik mit dem Zufall verbindet, gut bekannt. Daneben zählen aber auch z. B. die Malerei, das Eishockeyspiel und das Werk Heino Jaegers zu seinen Leidenschaften…

Freitag, 26.10.07  |  19:00 Uhr
Die Lesung findet auf der Barkasse statt. Treffpunkt: Anleger Binnenhafen  |  Max Jens

 


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Valse Nomade
Eine musikalisch-literarische Hafentour auf den Spuren des Akkordeons
Mit Stefan Goreiski & Matthias Lorenz, Akkordeons, Gesang und Rezitation

 

„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ sagt uns Karl Valentin. Was liegt also für den In-die-Fremde-Ziehenden näher, als sich mit einem Instrument in der internationalen Sprache der Musik schnell überall neue Freunde zu machen ? Kein Instrument ist dafür so geeignet wie das Akkordeon. Wo ging es los mit dem Akkordeon ? Wer als Shanty-Fan auf die norddeutsche Waterkant tippt, liegt völlig daneben, denn die Geburtsstunde des Akkordeons liegt

Das Akkordeon als treuer Wegbegleiter so manchen Auswanderers oder berufsmäßig sich dem Meer Anvertrauenden fand bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Zuge von Kolonialisierung und Missionierung weltweite Verbreitung. Über die Hafenstädte verschickt und verschleppt hat es sich in die einheimischen Musiktraditionen eingenistet und organisch verankert und diese von Sarajewo bis Soweto, Buenos Aires bis Bombay mitgeprägt. So entstanden Musikstile wie der Tango (Argentinien, Finnland), Cajun und Tex-Mex (USA) und nicht zuletzt das Shanty, als Seemannslied das internationale Bindeglied zwischen den verschiedenen Kulturen.

Diese, dem Wind und dem Meer abgelauschten Melodien werden aufgelockert  von dazwischen gestreuten literarischen Texten von u.a. B. Traven, Fritz Graßhoff, Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern, Theodor Storm, Theodor Fontane, Joseph Roth, Le Clézio, Hans Leip, Bertold Brecht, Rio Reiser über das Auswandern, Unterwegssein, Ankommen und die Sehnsucht nach der Ferne.

 

 

Zur Person:
Stefan Goreiski spielt seit Jahren das chromatische Knopfgriffakkordeon und hat nach einigen Wanderjahren damit verschiedene musikalische Schätze gesammelt. Er ist damit auf dem Straßenpflaster ebenso zuhause wie auf Konzertbühnen, in Film und Theater. Matthias Lorenz ist mit seiner diatonischen Handharmonika seit Jahren treuer musikalischer Kompagnon und gründete mit Stefan Goreiski das Duo „Quetschenkomplott“.

Diese Lesung ist die erste musikalisch-literarische Lesung des Literarischen Hafenclubs und bietet noch eine Neuheit: Es gibt zu jeder Eintrittskarte eine Tafel "Divina Assets"-Schokolade mit "Lyrischen Genüssen". Das sind Gedichte auf der Innenseite der Schokoladentafel. Die Lesung wird unterstützt von Roland Ernst, Hamburg Firma "Divina Assets". Die lyrischen Schokolade-Tafeln sind ebenso käuflich zu erwerben wie verschiedene Lyrik-Bände von maritimen Dichtern und Schriftstellern, die am Büchertisch der Buchhandlung Marissal ausliegen werden.

Freitag, 28.09.07  | 

 


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Lesung aus der Anthologie: „Ein Tag am Meer“
Mit den Herausgebern Hans Jürgen Balmes (S. Fischer Verlag) und Tim Jung (marebuchverlag) und der Hamburger Autorin Friederike Trudzinski

 

Hurrikane des Herzens
Meeresrauschen und Brandungsgeflüster belauschten die beiden Herausgeber Hans Jürgen Balmes und Tim Jung für ihre Anthologie „Ein Tag am Meer“, die sie gemeinsam mit der Hamburger Autorin Friederike Trudzinski im Speicherstadtmuseum vorstellen werden. Sie fanden Flaschenpost von über 33 Autorinnen und Autoren – Erzählungen, Strand-spinnereien und verrückte Rezepte: Zweimal wird die nicht ungefährliche Muräne kulinarisch zum Gegenstand der Begierde. Es wird getaucht, gelacht, geliebt und gemordet. Von Sonnenbrand bis Gummiente führt die Anthologie durch das Elend und das Glück eines gelungenen Tag am Meers. Mit Italo Calvino bestaunen Sie einen blanken Busen, mit Gabriel García Márquez sehen Sie das Wasser steigen, Susanna Moore erklärt, warum Erwachsene gefährlicher sind als jede Brandung, und Scott Bradfield sieht sich den Teufel zur Ruhe setzen. Am Ende wissen Sie: Nichts ist schöner, als ans Meer zu reisen.

Freitag, 06.07.07  |  19:30 Uhr im Speicherstadtmuseum

 

 

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„Was die wilden Wellen sagen. Der Seeweg durch den Ulysses“
Eine Lesung mit Katharina Hagena und Marco Albrecht (Deutsches Schauspielhaus)

10. Jubiläumslesung mit Burgunder und Gorgonzola-Sandwiches:

 

Da am 16.6.2007 weltweit der „Bloomsday“ mit Lesungen aus dem „Ulysses“ begangen wird, feiert Der Literarische Hafenclub seine zehnte Lesung mit einem Empfang nach der Lesung, auf der stilgerecht und joycemäßig

„Ich würde gern mal was Kleines übers Meer schreiben“, hat James Joyce gegen Ende seines Lebens einmal gesagt. Längst hatte er zu diesem Zeitpunkt mit dem „Ulysses“ nicht nur den wichtigsten Roman des 20. Jahrhunderts vorgelegt, sondern auch ein Buch, das sich genau betrachtet von der ersten bis zur letzten Seite als meerdurchrauscht und sturmumtost entpuppt. Joyce-Expertin Katharina Hagena, die sich ganz der Ergründung des schier unergründlichen „Ulysses“ verschrieben hat, eröffnet mit ihrem Buch eine ebenso abenteuerliche wie höchst vergnügliche Reiseroute durch das gewaltige Jahrhundertwerk.

Katharina Hagena forscht seit über 12 Jahren zum Werk von James Joyce. Sie erhielt ein Forschungsstipendium der Zürcher James-Joyce-Stiftung, promovierte über den „Ulysses“ und lehrte am Trinity College in Dublin sowie an den Universitäten Hamburg und Lüneburg. Heute lebt sie als freie Autorin in Hamburg.

Freitag, 15.06.07  |  19:30 Uhr auf der Flussschifferkirche

 


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„Seemannsgarn und Heldentod“

Der Dichter Johann Kinau alias Gorch Fock
Lesung mit Musik und Theaterszenen

 

Nur wenige kennen noch den Autor Gorch Fock, 1880 auf der Elbinsel Finkenwerder geboren, im Ersten Weltkrieg mit dem Kreuzer „Wiesbaden“ untergegangen. 1913 schrieb der kleine Hapag-Angestellte, der eigentlich Johann Kinau hieß, einen Bestseller: den Roman „Seefahrt ist not!“, der Hunderttausenden von Exemplaren verbreitet wurde und dessen Heldenmythos später trefflich missbraucht werden konnte. Neben Liedern verfasste er Theaterstücke, neben plattdeutschen Kurzgeschichten auch militante Kriegsgedichte, sodass er teils als harmloser Heimatschriftsteller, teils als „blutiger Militarist“ eingestuft wurde.

Zusammen mit den Musikerinnen Tatjana Großkopf und Stephanie Peters präsentieren die Literaturwissenschaftler Mathias Mainholz, Rüdiger Schütt und Kai-Uwe Scholz einen Querschnitt durch das Werk – Songs, Texte und Theaterszenen. Dabei treten auch die Diskrepanzen zwischen gelebter, geschriebener und von Dritten beschriebener Wirklichkeit

Freitag, 04.05.2007, 19:30 Uhr, auf der Cap San Diego Hamburg

 


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Kristine von Soden liest aus „Backstein, Seebad, Kranichflüge. Sehnsuchtstage an der Ostsee.“

 

Kristine von Soden war schon zu DDR-Zeiten für Reportagen auf Rügen und Hiddensee unterwegs und trägt für dieses Buch ausgewählte „Ostseeperlen“ ihrer vielen Küstenreisen zusammen: So lauscht sie etwa den Erzählungen der Pastorin einer der schönsten mecklenburgischen Dorfkirchen oder wohnt der Eröffnung des Literaturhauses Uwe Johnson in einem Getreidespeicher zu Klütz bei. Sie unterhält sich mit Heringsfischern, besucht Künstler und Restauratoren, wandert unter Windflüchtern auf dem Darß und erfährt auch, dass es Glück bringt, wenn man Kraniche über den Boddenhimmel ziehen sieht.

Kristine von Soden, Dr. phil., ist Hamburgerin und hat viele Jahre als Hörfunkautorin kulturhistorischer Features und Reisereportagen u. a. im „NDR“, „SWR“, „Deutschlandfunk“ gearbeitet. Sie schrieb für „Die Zeit“, die „Frankfurter Rundschau“, die „Süddeutsche Zeitung“, den „Tagesspiegel“, war für das „Porsche Magazin“ und für Gruner + Jahr unterwegs. Als Filmautorin in der Kultur- und Wissenschaftsredaktion des Hessischen Rundfunks lebt sie heute in Wiesbaden.

Freitag, 27.04.2007, 19.30 Uhr, in der Dänischen Seemannskirche

 


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Jürgen Ehlers liest aus „Ein Schrei durch die Brandung“

 

Frühjahr 1945. In Berlin wird gekämpft, britische Panzer stehen vor Bremen. Der Krieg geht zuende. Eine Gruppe holländischer Zwangsarbeiter ist dabei, in den Dünen der Insel Wangerooge Schützengräben auszuheben. Für einen von ihnen ist der Krieg noch nicht zuende. Henrik Beukema ist als Spion eingeschleust worden. Sein Einsatz kommt erst noch. Gestern Abend hat London den vereinbarten Code gesendet... –So beginnt einer der Küstenkrimis von Jürgen Ehlers.

 

Dr. Jürgen Ehlers arbeitet im Geologischen Landesamt der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg. Sein erster Kriminalroman „Mitgegangen“ war 2006 als einer der fünf besten deutschsprachigen üt-Krimis für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Freitag, 30.03.2007, 19.30 Uhr, im Speicherstadtmuseum

 


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„Tod im Kielwasser“
Lesung mit Claus Reissig

 

Die Teilnahme an der ARC, der Atlantic Rallye for Cruisers, stellt für den versierten Segler Phil und seine Crew eigentlich keine besondere Herausforderung dar. Doch die Regatta wird schnell zum Albtraum, als sie auf ein sinkendes Wrack mit einer männlichen Leiche und einem Mädchen aus der Karibik stoßen, das ihnen noch ein Tagebuch anvertrauen kann, bevor es mit dem Schiff untergeht. In der Karibik angekommen, begibt sich Phil auf die Suche nach den Hintermännern. Er stößt auf Drogenschmuggel, Korruption und nicht zuletzt auch auf Verräter aus seinem nächsten Umfeld.

Freitag, 23.02.2007, 19:30 Uhr im Speicherstadtmuseum

 


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Irene Pietsch liest aus „Schwimm! Gaston schwimm!“

 

Von den nassen Abenteuer einer mutigen Robbe, die keine Rettungsweste hatte – Lesung und Lieder

„Gaston musste den Umgang mit Freiheit ganz allein lernen. Er hatte sie schon auf der Zunge, aber sie schmeckte noch immer viel weniger süß, als er sich das vorgestellt hatte. Überall herrschte tiefe Stille. Ein nackter Mond schien auf das Wasser. Auch die Sterne schwiegen. Hatten sie die ganzen Nächte vorher wirklich nichts gesehen? Gaston genoss es, ohne eigene Anstrengung vom Wasser weiter getragen zu werden. Er schlief erschöpft ein. Wie ein Toter schlief er, so tief und fest. Es sah aus, als wäre er unterwegs zum Licht."

Textauszug aus „Schwimm! Gaston schwimm!“
erschienen 2003 im Germa Press Verlag Hamburg, ISBN 3-924865-40-X

Sonntag, 10.12.2006, 16 Uhr
auf der Flusschifferkirche (Anleger beim Mäuseturm, Hohe Brücke 2, gegenüber der Deichstraße)

 


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Regula Venske

 

geb. 1955, lebt als freie Schriftstellerin in Hamburg
Mitglied im Autorenverband deutschsprachiger Kriminalschriftsteller »Syndikat« und im PEN
»Mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten, ihren Kriminalromanen und ihren sprachexperimentellen Texten hat sie sich einen eigenen Platz in der deutschsprachigen Literatur gesichert«, so die Jury-Begründung zum Schriftstellerstipendium des Lessing-Preises der Stadt Hamburg. Ginka Steinwachs nannte sie in ihrer Laudatio den »weiblichen Kafka der Kriminalliteratur«.

Soeben erschienen die Kriminalerzählung »Mord im Lustspielhaus« in der Edition Nautilus und der Roman »Marthes Vision« bei Eichborn.

Freitag, 2.11.2006, 19.30 Uhr, Museumsschiff Cap San Diego, Überseebrücke

 


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Kunstaufruhr in Kaufmannsstadt – Hans Leip und die 20er Jahre

 

Mit Musik (Tatjana Großkopf) und Texten (Mathias Mainholz, Rüdiger Schütt und Kai-Uwe Scholz)
auf den Spuren des Schlagers "Lili Marlen"

Donnerstag, 31.8.2006, 19.30 Uhr, Museumsschiff Cap San Diego, Überseebrücke

 


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Reimer Eilers liest aus „Im Blauwasser-Geschichten von der See“.

 

Eine literarische Reise mit spannenden Erzählungen von der "Langen Anna" von Helgoland über Teneriffa,

die Karibik bis Patagonien und Kap Horn.
Freitag, 14.7.2006, 19.30 Uhr
Speicherstadtmuseum, St. Annenufer 2

 


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Rainer Moritz liest aus „Und das Meer singt sein Lied“.

 

Über maritime Schlager und Meeres-Schnulzen von Freddy Quinn bis Julio Iglesias.
Freitag, 2.6.2006, 19.30 Uhr Flussschifferkirche, Anleger beim Mäuseturm Hohe Brücke gegenüber der Deichstraße, Eintritt 8 Euro

 


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Der Literarische Hafenclub präsentiert zum Hafengeburtstag:

Lesung mit Musik:
Leuw von Katzenstein liest aus seinem Buch „Der Schrecken der Ozeane“.

 

Die Abenteuer des Freibeuters Buckelbert Hansen, erzählt von seinem treuen Raben Friedrich.
Mit der Band "Das Gelbe Fieber" Cornelia Schirmer, Gesang, mit Gitarrenbegleitung.

Freitag, 5.5.2006, 18 Uhr
Auf dem Ausstellungsdeck der "Rickmer Rickmers", St.-Pauli-Landungsbrücken
Für Kinder ab 10 Jahre und Erwachsene.
Eintritt 8 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder