
Uli Plessmann liest aus dem Buch:
Tagebuch der Hölle
Einführung in Leben und Werk von Jan Valtin alias Richard Krebs durch Dr. Martin Rooney, Bremen

Obwohl Richard Krebs (1905 – 1951) unter dem Pseudonym Jan Valtin in den USA das vermutlich auflagenstärkste Werk des deutschen Exils mit mehr als einer Million Exemplaren Auflage veröffentlichte, ist er in Deutschland heute fast ein Unbekannter. Spannend wie ein Thriller handelt Valtins damals viel diskutiertes, autobiographisches „Tagebuch der Hölle“ vom Werdegang eines deutschen Seemanns und späteren Berufsrevolutionärs aus einfachen Verhältnissen. Es schildert am Anfang des Buches die Niederschlagung der Bremer Räterepublik, die ihn zum Kommunisten macht. Im zweiten Teil wird seine Tätigkeit für den Geheimapparat der Komintern (Kommunistische Internationale) beschrieben, in der er schließlich eine Position errreicht, die es ihm erlaubt, hinter die Kulissen der kommunistischen Weltbewegung zu blicken. Die Entwicklung des Helden zum kommunistischen Instrukteur spielt sich in den Welthafenstädten Bremen und Hamburg im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts ab, deren Protagonisten, seien es Seeleute, Schmuggler, Prostituierte oder blinde Passagiere, farbig geschildert werden. Der dritte Teil handelt von seiner kommunistischen Untergrundtätigkeit in Nazi-Deutschland, bis er schließlich von der Gestapo verhaftet und in KZs und Gefängnissen brutal gefoltert wird. Nach dreijähriger Haft erhält er den geheimen Befehl der Komintern, sich zum Schein von der Gestapo „umdrehen“ zu lassen. Darauf erfolgt sein fingierter Übertritt in die Dienste der Gestapo. Letztlich gerät er zwischen die Fronten und muss 1938, nunmehr verfolgt sowohl von Hitlers Schergen als auch von Stalins GPU, aus Europa in die USA fliehen, wo er seinen Bestseller „Tagebuch der Hölle“ in englischer Sprache schrieb. Das Buch erschien erst 1957 in der Bundesrepublik.
Uli Plessmann
Schauspieler und Sänger, Mitglied des Berliner Ensembles. Engagements am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Theater Basel, Salzburger Landestheater, Theater Gießen, Schmidt's Tivoli. Als Gast an der Hamburgischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und dem Hamburger Musikfest. Diverse Rollen in Film- und Fernsehproduktionen (Bella Block, Männer vom K 3, Großstadtrevier, Tatort), in Hörspielen und Features insbesondere für den NDR.
Freitag, 29.10.2010 | 19:30
Uhr |
Eintritt 8 Euro
Klub K | Steckelhörn 12 | 20457 Hamburg
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Robert Brack liest aus dem Buch:
Das Meer gab seine Toten wieder
Lesung und Führung durch die 18/1 SchleusengärtenGalerie
Robert
Brack spürt einem authentischen Fall nach: Zwei Polizistinnen sind angeblich
freiwillig in den Tod gegangen. Hielten sie die Machtkämpfe innerhalb der
»Weiblichen Kriminalpolizei« nicht aus oder wurden sie ermordet? Die aufgeladene
politische Situation Anfang der 30er Jahre macht die Nachforschungen von
Jennifer Stevenson, die die Hintergründe des Polizeiskandals aufklären
will, zu einer bedrohlichen Angelegenheit. Josephine Erkens, die Leiterin
der"Weiblichen Kriminalpolizei"in Hamburg, wurde vom Dienst suspendiert,
ihre Abteilung wurde aufgelöst. Sie soll für den gemeinsamen Selbstmord
ihrer beiden Mitarbeiterinnen verantwortlich sein, die tot am Strand der
Nordseeinsel Pellworm aufgefunden wurden. In diese Atmosphäre des Misstrauens
und der Intrigen, verstärkt durch die politischen Unruhen zu Beginn der30er
Jahre, gerät die britische Kriminalbeamtin Jennifer Stevenson. Sie will
im Auftrag der"International Association of Policewomen"Näheres
über den Skandal herausfinden. Aber es scheint unmöglich, das Meer an Gerüchten
zu durchdringen, das die umstrittene Leiterin und ihre beiden angeblichen
Opfer umgibt - bis Stevenson die angriffslustige Journalistin Klara Schindler
trifft. Ihre Nachforschungen und ihre Bekanntschaft mit der extravaganten
Kommunistin Schindler werden nicht gern gesehen und schon bald fühlt sich
Jennifer Stevenson bedroht.
www.schleusengaertengalerie.de
Wir Bitten um festes Schuhwerk und robuste Kleidung, da wir uns auf eigener Gefahr im offenen Gelände bewegen. Die Veranstaltung findet bei jeder Wetterlage statt. Zelte in nahegelegener Freiluftgastronomie vorhanden.
Mittwoch, 30.06.2010 | 19:30
Uhr |
Kosten: 8 Euro vor Ort zu entrichten
Am Schleusengraben direkt beim Bushalt "BAB-Ausfahrt Bergedorf" Buslinien
124 / 223 / 327
Die Busse fahren ab S-Bergedorf im Rahmen der 18/1 SchleusengärtenGalerie
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Salvador Plascencia liest aus dem Buch:
Menschen aus Papier
Dieser
Roman ist eine Liebesgeschichte, es ist ein Roman über den Krieg, über
Immigration, Identität und den künstlerischen Schaffensprozess, es ist
eine Vater-Tochter-Geschichte und ein Buch der Täuschungen. Salvador Plascencia,
der Gott des papierenen Volkes, hat ein Werk geschaffen, das nicht nur
die Normen des Geschichtenerzählens erweitert, sondern auch die Grenzen
der Vorstellungskraft. Ein Roman, dessen Geschichte ebenso fantastisch
und merkwürdig wie anrührend ist. Jede Figur erzählt aus ihrer Perspektive,
die verschiedenen Stimmen quellen im Buch über die Seiten, überlagern sich
und löschen einander aus, selbst die Schnitte ins Papier finden sich im
tatsächlichen Buch wieder – ein Roman mit Kultbuchpotenzial!
Montag, 21.06.2010 | 19:00 Uhr | Eintritt 9 Euro | Die Fabrik im Hinterhof | Valentiskamp 34 a im Gängeviertel
U-Gänsemarkt Ausgang CaffamacherReihe
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Dietmar Mues liest aus dem Buch:
Landung in Australien, von Egon Erwin Kisch

Im Jahr 1934 fuhr Kisch an Bord des britischen Passagierschiffs „Strathaird“ nach Australien, um an dem Gesamtaustralischen Antikriegskongress teilzunehmen, der in Melbourne stattfinden sollte. Dies war eine der bekanntesten Reisen Kischs und zwar wegen der dramatischen Umstände, in denen der Schriftsteller in Australien ankam. Als Kisch schon in Fremantle an der Westküste Australiens von Bord gehen wollte, wurde ihm der Aufenthalt an Land verweigert. Auch der Pass wurde ihm abgenommen, obwohl er ein gültiges Visum hatte, vom britischen Konsulat in Paris ausgestellt. Der Grund war die Tatsache, dass die australischen Behörden inzwischen von Kischs kommunistischer Gesinnung gehört hatten und ihn als unerwünschte Person klassifiziert hatten. Kisch fuhr mit dem Schiff weiter nach Melbourne. Dort sprang Kisch in dem Moment, in dem das Schiff den Hafen in Melbourne verlassen wollte, von der Reling aus fast sechs Meter Höhe auf den Kai und brach sich dabei ein Bein. Kisch wurde zurück an Bord transportiert, und als die „Straithard“ am 16. November im nächsten Hafen in Sydney ankam, wurde er von Bord geholt, in das Polizeiquartier gebracht und nach langen Querelen schließlich wegen versuchter illegaler Einreise zu drei Monaten Zwangsarbeit verurteilt. In der Zwischenzeit hatte Kischs Sache in Australien für großes Aufsehen gesorgt. Die australische Linke organisierte Proteste, Streiks und Demonstrationen, wobei es beinahe zu einer Regierungskrise gekommen wäre. Schließlich wurde Kisch unter dem Druck der Öffentlichkeit freigelassen und konnte in Australien bleiben.
Egon Erwin Kisch
1885 in Prag geboren, war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Journalist und Reporter. Egon Erwin Kisch gilt als einer der bedeutendsten Reporter in der Geschichte des Journalismus, vom Titel eines seiner Reportagebände ist er auch als „der rasende Reporter“ bekannt. Egon Kisch verstarb 1948 in Prag.
Dietmar Mues
1945 in Dresden geboren, ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, Drehbuchautor und Schriftsteller. Bekannt ist er auch als Sprecher von Hörspielen und durch Lesungen. Er trat bisher in zirka neunzig Film- und Fernsehrollen auf. Er ist mit Sibylle Mues (geb. Buda), einer Lehrerin, verheiratet und hat drei Söhne, Wanja, Jona und Woody. Dietmar Mues lebt seit 1973 in Hamburg.
Donnerstag, 03.06.2010 | 19:30 Uhr | Eintritt 8 Euro | Museumsschiff Cap San Diego | Luke 5 (Leider kein Aufzug)
Liegeplatz Überseebrücke | 20459 Hamburg S-Bahn: S1/S3 Station Landungsbrücken
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Stephan Benson liest aus dem Buch:
WELLENBRECHER - Kapitäne erzählen ihre besten Geschichten
Gäste: Kapitäne aus dem Buch, Moderation: Bärbel Dahms und Roland Keich, KULTours
27
Kapitäne erzählen in Wellenbrecher die Geschichte ihres Lebens. Darunter auch
Jens Weber, Kapitän des Museumsschiffes Cap San Diego. Ihre Erlebnisse sind
voller Romantik, Fernweh und oft auch von höchster Dramatik. Mit wilden Stürmen,
gemeinen Piraten oder skrupellosen Gangstern mussten die Seeleute fertig werden.
Und mit ihrer Einsamkeit und der Verzweiflung, wenn das Meer einem Schiff den
Tod brachte. Aufgeschrieben von Reporter Stefan Krücken und fotografiert von
Achim Multhaupt, ist Wellenbrecher nach dem Bestseller Orkanfahrt (2007) die
zweite Anthologie aus dem ANKERHERZ VERLAG. Mit farbigen Portraits, Illustrationen
u. historischen Fotografien. Hardcover Leineneinband mit Schutzumschlag, Fadengebunden,
Lesebändchen. Mit Karte und Glossar ISBN-13: 978-3-940138-03-3 Preis: 29,90,
CHF 45,00 Verlag: Ankerherz Verlag.
Stefan Krücken
Jahrgang 1975, wollte schon als Kind Reporter werden. Er volontierte beim
Kölner Stadt-Anzeiger, arbeitete als Polizeireporter für die Chicago Tribune.
Krücken schreibt als Reporter für Magazine und Tageszeitungen. Wellenbrecher
ist sein drittes Buch nach Orkanfahrt und Sturmkap. Er ist verheiratet. www.stefankruecken.de
Stephan Benson
Geboren 1964, absolvierte seine Ausbildung an der Staatl. Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Seit 1986 zahlreiche Theaterengagements, u.a. am Schauspiel Frankfurt, am Schauspielhaus Zürich und am Hamburger Thalia Theater; im Kanon der Krimi-Reihen und TV-Movies ist Benson ebenso zu sehen wie in ambitionierten Film- und Theaterproduktionen.
Außerdem ist er Sprecher zahlreicher Hörbücher und leiht als Synchronsprecher u.a. Kenneth Branagh, Ulrich Thomsen
und Daniel Craig seine Stimme.
Achim Multhaupt
1967 in Dortmund geboren. Er studierte Fotodesign an der dortigen Fachhochschule.
Multhaupts Fotos wurden in Galerien in Hamburg und Köln ausgestellt. Seine
Schwerpunkte sind Porträtfotografie und Bildjournalismus, er arbeitet für nationale
und internationale Magazine. Er lebt in Hamburg. www.achimmulthaupt.de
Donnerstag, 27.05.2010 | 19:00
Uhr |
Eintritt 9 Euro
Museumsschiff Cap San Diego | Luke
5 (Leider kein Aufzug) Liegeplatz Überseebrücke | 20459
Hamburg
S-Bahn: S1/S3 Station Landungsbrücken, U-Bahn: U3 Station Baumwall
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Sandra Lüpkes liest aus ihrem Buch:
Die Inselvogtin
mit Gesang der Autorin, Piano: Lars Börge Eduard, Moderation: Bärbel
Dahms, KULTours

Der Kampf einer starkenFrau in den Stürmen ihrer Zeit. Juist 1717 - Maikea wird unterdramatischen Umständen geboren: Eine große Flut erfasst die Insel und reißt die Hälfte der Bevölkerung in den Tod. Etliche Jahre später will Maikea Inselvogtin werden, um genau solche Katastrophen zuverhindern. Aber sie hat nicht mit einem Widersacher aus ihrer Vergangenheit gerechnet. Der eifersüchtige Weert nutzt die politischen Unruhen am ostfriesischen Fürstenhof und zettelt eine Intrige an. Roman | 458 Seiten, Erscheinungsdatum: April 2009 ISBN: 349 9246171 | Preis: € 8,95 rororo Taschenbuch
Sandra Lüpkes
Was war eigentlich zuerst da, die Musik oder das Wort? Sandra Lüpkes kann
diese Frage nicht so recht beantworten, denn bei ihr lief es eigentlich
immer parallel. Sie ist Autorin und Sängerin.Eine gute Konsequenz daraus:
Sie bietet ihre Lesungen am liebsten mit Musik an, zwischen den einzelnen
Romanpassagen werden - thematisch abgestimmt - eigene Songs gesungen. Seit
Mai 2008 gibt es das Duo "Fremdenzimmer". Lars Börge Eduard (Münster),
bühnenerprobter Pianist und Komponist, begleitet Sandra Lüpkes am Klavier.
Nach einer klassischen Gesangsausbildung in Norden und Hannover fand sie
ihre musikalische Heimat doch eher im Bereich der Rock-, Pop- und Jazzmusik.
Mit ihrer Band Strandgut hatte sie einige Auftritte in Rundfunk und TV,
zudem schrieb sie ein Kindermusical, welches 2004 uraufgeführt wurde. Als Mezzosopran
des A-Capella-Quintetts FiveConcert war sie auf einigen Konzerten und Musikfestivals
mit von der Partie, inzwischen konzentriert sie sich jedoch auf die immer
zahlreicher werdenden Auftritte mit Fremdenzimmer und Mea Culpa.
www.sandraluepkes.de
Lars Börge Eduard
...war mit 15 Jahren Lehrjunge in der Drogerie seiner Eltern, zog aber mit 16 Jahren die Reißleine und brach mit seinem bisherigen Leben. Er zog mit 17 nach Münster und holte ab diesem Zeitpunkt alle Schulabschlüsse nach, um dann Musik, Deutsch und Spanisch zu studieren. Es folgten Auftritte mit Gabriele Kentrup, der Reiser und mit Christina Pollmann in der Aula der Waldorfschule, in der Halle Münsterland und im Germania-Komplex. Nebenbei lehrt er Klavier und Salsa und war Mitglied einer Schautanzgruppe. Musikalisch dreht sich seine Arbeit oft darum deutsche Traditionslinien in die Moderne zu überführen.
Donnerstag, 22.04.2010 | 19:00 Uhr | Eintritt 8 Euro | Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG
Willy-Brandt-Straße 67 | 20457 Hamburg
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Silke Urbanski liest aus ihrem Buch:
Störtebekers Henker

Silke Urbanski
1964 in Hamburg geboren, studierte Frau Urbanski Geschichte, Philosophie und Pädagogik an der Universität Hamburg.
1996 promovierte sie mit den Forschungsschwerpunkten: Mittelalterliche
Geschichte kirchlicher Institutionen in Norddeutschland, Formen der Religiosität
im Mittelalter, Sozialstruktur der Geistlichkeit in Norddeutschland. Ihre
Dissertation, „Geschichte des Klosters Harvestehude – In valle virginum“
ist 2001 in zweiter Auflage erschienen.
Die Historikerin veröffentlichte zudem die historische Biografie der spätmittelalterlichen
Spitalsgründerin Geseke Cletzen, eine der Hauptfiguren in "Störtebekers
Henker" und zwei historische
Romane: Als Alleinautorin Safrantod und in Zusammenarbeit mit ihrem Mann,
Dr. Michael Siefener, Totentanz. Dabei fließen ihre wissenschaftlich-genauen
Kenntnisse des Mittelalters in die Geschichten ein, die ihren Ausgangspunkt
stets in historischen Ereignissen haben. Zudem veröffentlichte Silke Urbanski
Handreichungen für den Geschichtsunterricht und war Herausgeberin zweier
wissenschaftlicher Festschriften für ihren Universitätslehrer Prof. Dr.
Gerhard Theuerkauf. Hauptberuflich arbeitet Frau Urbanski als Lehrerin
am Albert-Schweitzer-Gymnasium.
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Maiken Nielsen liest aus ihrem Buch:
Die Tochter des Kapitäns

Aline Sandstein, Tochter eines Hamburger Kapitäns, ist eine Frau, die mit Tatkraft und eigenem Willen einiges durchgesetzt hat: Sie wurde Ärztin, als dies für Frauen noch nicht selbstverständlich war, und sie hat gegen den Willen ihrer Familie den jüdischen Künstler Nathan geheiratet, den sie leidenschaftlich liebt. Doch ihre Welt droht zu zerbrechen, als in Deutschland die Nazis an die Macht kommen. 2003 erschien „Das Haus des Kapitäns“, dessen Handlung in Hamburg-Övelgönne angesiedelt ist. Der Nachfolger „Die Tochter des Kapitäns“ ist 2005 erschienen. Die Autorin lebt in Hamburg und produzierte unter anderem zahlreiche Beiträge für das NDR-Fernsehen über das historische Hamburg.
Maiken Nielsen
Maiken Nielsen wurde 1965 in Hamburg geboren. Eine Teil ihrer Kindheit
und Jugend verbrachte sie auf Frachtschiffen und wurde dort von ihren
Eltern unterrichtet. Sie absolvierte ihr Abitur in Hamburg und unternahm
danach eine einjährige Weltreise. Danach schloss sie eine Ausbildung
zur Wirtschaftsübersetzerin ab und studierte dann in Aix-en-Provence
Linguistik. In Hamburg arbeitet sie als Redakteurin für den NDR,
als Dozentin für die „medienakademie“ und
als Romanautorin. „Es fing alles mit meiner Oma an. Sie hieß Erna
Helmcke, hatte einen Wellensittich und eine Schwäche für Swing.
Als ich klein war, hat sie mir von ihren Tanzabenden auf der Reeperbahn
erzählt. Ich liebte zusammen mit ihr die zwanziger, dreißiger
Jahre, diese kurze wilde Zeit zwischen zwei Weltkriegen mit all ihren Hoffnungen
auf Demokratie und eine bessere Welt. Aus den Hamburger Geschichten meiner
Oma entstand mein erster Roman.“
Donnerstag, 02.04.09 | 19:30 Uhr | Eintritt 8 Euro | Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG |
Willy-Brandt-Straße 67 | 20457 Hamburg
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Jörgen Bracker liest aus seinem Buch
Die Reliquien von Lissabon –
Störtebekers Vermächtnis

Die Geschichte ist eine wunderbare Reise durch das Europa des beginnenden 15. Jahrhunderts: Hamburg 1401. Kurz nach Störtebekers Gefangennahme und angeblicher Hinrichtung gelingt es dem Hamburger Ratsherrn Nikolaus Schoke, ein weiteres Mitglied der berüchtigten Vitalienbrüder, Goedeke Michel, dingfest zu machen. Goedeke Michel bittet den Ratsherrn unmittelbar vor seiner öffentlichen Enthauptung um die Erfüllung einer Mission: Die Knöchelchen des Heiligen Vincentius, welche den Vitalienbrüdern vom Halse gerissen wurden, müssen an ihren Ursprungsort Santiago de Compostela zurückgebracht werden. Nikolaus Schoke kann diesen letzten Willen nicht abschlagen und begibt sich mit den Reliquien im Gepäck auf eine lange und gefährliche Reise. Zunächst getarnt als einfacher Seemann, heuert er auf einem Piratenschiff an, geht als Pilger den Jakobsweg und landet sogar als Missionar auf den Kanaren. Doch als er schließlich Santiago de Compostela erreicht, schickt man ihn weiter nach Lissabon, wo er endlich die Wahrheit über die Reliquien erfährt. Rau, seherisch, zu Herzen gehend – eine große, gefühlvolle Geschichte aus dem europäischen Mittelalter.
Jörgen Bracker
Der Archäologe Jörgen Bracker, geboren 1936, ist
einer der besten Kenner der Hanse. Der langjährige Direktor
des Museums für Hamburgische Geschichte hat sich in
seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen schwerpunktmäßig
mit der Krise der Hanse um 1400 beschäftigt, die durch
Seeraub und wirtschaftlichen Niedergang gekennzeichnet war.
Als Romanautor gelingt es Jörgen Bracker, gleichzeitig
kenntnisreich und spannend zu erzählen. So sind „Zeelander“ (2005
erschienen) und „Die Reliquien von Lissabon“ ein
Muss für begeisterte Leser von historischen Romanen.
Freitag, 06.03.09 | 19:30 Uhr | Eintritt 8 Euro | Speicherstadtmuseum | St. Annenufer 2 | 20457 Hamburg
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Carmen Korn liest in St. Katharinen
Moby Dick
Der
Literarische Hafenclub Hamburg (LHC e. V.) präsentiert
Moby Dick in St. Katharinen in einer besonderen Adventslesung: Die bekannte
Hamburger Autorin Carmen Korn liest die Geschichte von Kapitän Ahab
in seinem unerbittlichen Kampf mit dem Wal Moby Dick. Die bewegende Geschichte
wird musikalisch begleitet von Dietmar Joseph am Flügel.Kapitän
Ahab sticht mit der Pequod, seinem Walfangschiff, in See. Aber nicht
der Walfang ist sein Ziel. Allein getrieben von seinem Hass gegen Moby
Dick, dem weißen Wal, der ihm einst das Bein abriss,
begibt er sich auf seinen Kreuzzug. Er ist bereit, alles aufs Spiel zu
setzen: Vermögen, Schiff, Mannschaft und Leben und fordert das Schicksal
und seinen Gott heraus. Eine maritime, nachdenkliche Geschichte für
Jung und Alt zur Adventszeit in ganz besonderer Atmosphäre.
Carmen Korn
Carmen Korn, Jahrgang 1952, lebt als Journalistin und Buchautorin in
Hamburg. Sie war Redakteurin beim Stern und Mitarbeiterin von „Brigitte“ und „Die
Zeit“. 1999 erhielt Carmen Korn den „Philip Marlowe Preis“ für
ihre Kriminalerzählung „Tod in Harvestehude“. Für
Ihre Kurzgeschichte „Unter Partisanen“ erhielt sie 2004 den Friedrich-Glauser
Preis. Freitag, 19.12.08 | 19:30
Uhr |
Eintritt 8 Euro Hauptkirche St. Katharinen
|Katharinenkirchhof 1 | 20457
Hamburg
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Tag der Deutschen Einheit 2008 in der Hamburger
HafenCity
Lesungen und Podiumsdiskussion des Literarischen Hafenclubs
In
der Hamburger HafenCity finden vom 03. bis 05. Oktober 2008 die Bundesfeierlichkeiten
zum Tag der Deutschen Einheit statt (siehe www.tag-der-deutschen-einheit-2008.de).
In Kooperation mit der Hauptkirche St. Katharinen u.a. ist der Literarische
Hafenclub mit einem eigenen Beitrag dabei. Im Mittelpunkt stehen Zeitzeugen,
die die Wendezeit aus Sicht der Bürgerrechtler beschreiben, Einblicke
ins tägliche Leben, in die Politik und Erfahrungen aus der Zeit
geben. Ausblicke, Trends und Anregungen für die bundesdeutsche Zukunft.
Unser Programm:
11:00 bis 13:00 Uhr
„Wir sind das Volk“ – und nun?
Bürgerbeteiligung und Demokratie – Zukunftsmodell oder Schnee
von gestern?
Ein Frühschoppen mit Diskussion und Musik.Mit Erich Loest (Schriftsteller),
Wolfgang Templin (Bürgerrechtler),
Prof. Dr. Dieter Rucht (Wissenschaftler), Dr. Marianne Subklew (Pastorin) ürmer
(NDR)
14:00 bis 15:00 Uhr Erich Loest liest aus „Nikolaikirche“ (1995) und „Einmal Exil und zurück“ (2008) in Kooperation mit Forum Bürgerinnen- und Bürgerbewegung
15:30 bis 16:.30 Uhr
„Farbenspiele – die Ukraine nach der Revolution
in Orange“ (2007)
–Wolfgang Templin
16:30 bis 17:30 Uhr
„Der Klassenfeind und ich“ (2007)
– Barbara Bollwahn
17:30 bis 18:30 Uhr „Jürgen Fuchs. Ein literarischer Weg in die Opposition“ (2007) – Udo Scheer
18:30 bis 19:30 Uhr „Zwischen Hass und Hoffnung. Die Blues-Messen 1979-1986“ (2007) – Dirk Moldt
Samstag, 04.10.08 | Kulturfest
zum Tag der Deutschen Einheit | 11-19:30
Uhr |
Eintritt frei
Hauptkirche St. Katharinen
| Katharinenkirchhof 1 | 20459
Hamburg
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Kristine von Soden liest aus ihrem Buch:
„Zur
Sommerfrische nach Sylt!“
Wo die Avantgarde baden ging.
Sie
kamen in Scharen – von überall her, vor allem aus Berlin.
Und bei den meisten war es Liebe auf den ersten Blick. Wie bei der Schauspielerin
Klara Tiedemann, die ihr „Haus Kliffende“ zur legendären
Künstler-pension gemacht hat. Ernst Rowohlt und Emil Nolde stiegen
hier ab, die Bildhauerin Renée Sintenis, der Dirigent Erich Kleiber,
auch Thomas Mann, der 1927 ins Gästebuch notierte: „An diesem
erschütternden Meere habe ich tief gelebt.“ In Kampen, das
in den 1920er Jahren noch ein kleines unbebautes Inseldorf war, traf
sich die kulturelle Avantgarde. Dadaisten reisten an, Bauhäusler,
Theaterleute, Feuilletonisten, Flaneure, Lebenskünstler. Zu den
Stammgästen gehörten Otto Klemperer, Friedrich Hollaender,
Marlene Dietrich und die Ballettdiva Gret Palucca, die nackt in den Dünen
tanzte. Der Verleger Peter Suhrkamp schließlich machte sein Sylter
Friesenhaus zum Autorendomizil, wo sich Max Frisch und Carl Zuckmayer
produktive Auszeiten gönnten. In den Nachkriegsjahren mischte die
jüdische Grotesktänzerin Valeska Gert, zurückgekehrt aus
ihrem Exil, Kampen mit ihrer Nachtkneipe „Ziegenstall“ auf,
wo sich illustres Volk traf.
Kristine von Soden
hat viele Jahre als Autorin kulturhistorischer Features und Reisereportagen,
u. a. im NDR, SWR und Deutschlandfunk gearbeitet. Als Filmautorin in
der Kulturredaktion des HR lebt die Hamburgerin heute in Wiesbaden,
verbringt aber seit ihrer Kindheit (fast alle) ihre Ferien an der deutschen
Nordseeküste. Nachzulesen in „Nordfriesisches Wattgeflüster“ (2005)
und „Sehnsuchtstage an der Ostsee“ (2007). In der edition
ebersbach gibt sie auch die Kalender „Literarische Nordsee“ und „Literarische
Ostsee“ heraus.
Freitag, 25.07.08 |
19:30 Uhr |
Eintritt 8 Euro
Galerie Caesar + Koba
| Am Sandtorkai 4 | 20459
Hamburg
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Premierenlesung mit Jan Schröter:
„Nur mal kurz... und schon ist es vorbei!“
75 morddeutsche Krimis
Die
nette, alte Dame mit dem Hüftleiden. Der joviale Geschäftsmann
mit dem Heimwerkerfimmel. Der Charmeur mit der Schampusflasche. Mord
ist eher selten Profisache, aber darum nicht weniger tödlich. Und
selten vorhersehbar. Oft genug nicht einmal für den Täter.
So schwankt der Leser bei den „75 morddeutschen Geschichten“ in
Jan Schröters Buch „Nur mal kurz… und schon ist es
vorbei“ beständig in seiner Sympathie mal für das Opfer,
mal für den Täter, leidet hier, lacht dort und fragt sich mehr
als einmal, wie leicht man wohl selbst in so eine Geschichte verstrickt
werden könnte – auf dem Segeltörn, im Beruf, im Sog des
alltäglichen Nachbarschafts-Tratsches…
Jan Schröter
ist Autor von Reisehandbüchern. Ob Hamburg Eimsbüttel oder
die Elbvororte, er kennt sich bestens aus. Jan Schröter ist aber
auch einer der Drehbuchautoren, die Jan Fedder und seinen Kollegen vom
Großstadtrevier die passenden Worte in den Mund legen. In nahezu
jeder Situation entdeckt er eine besondere Komik und in den Lesungen
vermittelt er seinen Zuhörern den ganz eigenen Humor der Hamburger.
Nach regelmäßiger Mitarbeit beim Hamburger Privatrundfunksender
OK-Radio (Reisesendung „OK-Jet“, Texte und Moderation) arbeitet
er seit 1988 als freier Journalist u. a. als Kolumnist für das „Deutsche
Allgemeine Sonntagsblatt“. Bisher liegen 27 Buchveröffentlichungen
vor. Seit 1996 ist Jan Schröter vor allem als Drehbuchautor tätig.
Jan Schröter wurde am 20.09.1958 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet
und lebt mit Frau und zwei Söhnen in Bad Bramstedt.
Freitag, 30.05.08 |
19:30 Uhr |
Eintritt 8 Euro
Cap San Diego Hamburg | Liegeplatz Überseebrücke | 20459
Hamburg
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Hans Gert Franzkeit liest aus seinem Buch
„Westsee. Reisen »vor dem Mast« 1953“
Das Buch „Westsee. Reisen »vor dem Mast« 1953“
Es
schildert die Reisen des Autors auf dem Motorschiff „Westsee“ als
Jungmann und Leichtmatrose, vom Februar 1953 bis zum März 1954.
Es befaßt sich mit dem Leben an Bord aus der Sicht eines jungen
Menschen, der, im Binnenland aufgewachsen, die See zum ersten Mal als
Schiffsjunge auf einem Küstenmotorschiff im Januar 1952 zu Gesicht
bekam. Vorher war er zwei Jahre als Schiffsjunge auf einem Schleppkahn
auf dem Rhein gefahren. Die „Westsee“ war ein Schiff mit
Vergangenheit und schon recht alt. Reisen war zu der Zeit noch nicht
Volkssport, Seefaher war noch nicht nüchtern und industriell. Die
Menschen an Bord waren, bewußt oder unbewußt, Romantiker,
Hans Gert Franzkeit
Hans Gert Franzkeit wurde 1935 geboren und verlor seinen Vater früh.
Er wuchs im Zweiten Weltkrieg auf und verbrachte seine Kindheit bei der
Kinderlandverschickung in Gleiwitz und an zwei anderen Orten. Nach der
Schule verdingte er sich als Schiffsjunge auf einem Schleppkahn auf dem
Rhein und dann gelang ihm der Übertritt in die Seefahrt. Nach fünf
Jahren Seefahrtszeit als Schiffsjunge, Jungmann und Matrose besuchte
er die Seefahrtsschule und erwarb das Patent zum Seesteuermann, zwei
Jahre später das Patent zum Kapitän auf großer Fahrt.
1971 musterte er ab und kümmerte sich danach sechsundzwanzig Jahre
um Fragen der Schiffssicherheit.
Mittwoch, 26.03.08 |
19:30 Uhr |
Eintritt 6,00 Euro
auf der Flussschifferkirche | Hohe
Brücke 2 | 20457
Hamburg
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Hans Gert Franzkeit, Curt Klews und Wolfgang
Scharrnbeck lesen aus der Anthologie:
„Orkanfahrt“
25 Kapitäne erzählen ihre besten Geschichten

Kapitäne berichten von wilden Stürmen, von Monsterwellen, von Stunden zwischen Leben und Tod. Von gefährlicher Fracht, geheimnisvollen Aufträgen, von harten Matrosen und leichten Mädchen. Sie erzählen von ihrer Liebe zur See und von einer Romantik, die es vielleicht nie mehr geben wird. „Orkanfahrt“ sammelt 25 Liebeserklärungen an die Seefahrt, an einen Beruf, der wie kein anderer Sehnsüchte, Fernweh, Romantik und die Lust auf Abenteuer weckt. Orkanfahrt ist eine Hommage an alle mutigen Männer auf See. Geschichten aus der Wirklichkeit, spannend aufgeschrieben von Reporter Stefan Krücken, erstklassig fotografiert von Achim Multhaupt, liebevoll illustriert von Jerzovskaja.
Das Buch „Orkanfahrt“
Einer der Kapitäne erzählte folgende Episode. Damals in der
Karibik, wenn es ihm zu viel wurde, oder wenn er merkte, dass es seiner
Mannschaft zu viel wurde, schaltete er das Funkgerät aus. Suchte
eine Insel mit schönen Stränden und ließ den Anker werfen.
Zum Sonnenbaden und Bier trinken, für zwei Tage, manchmal für
mehr. Erst dann fuhr sein Schiff weiter, und wenn sich jemand von der
Reederei erkundigte, was denn bitte los war, antwortete er: Schwere See,
Probleme im Hafen und keine weiteren Fragen, er habe schließlich
zu arbeiten. »Früher war man als Kapitän noch der wahre
Chef an Bord«, erzählte er, und es klang wehmütig, »aber
heute?« Um früher soll es gehen, um die Zeit, als noch keine
Satelliten und keine Computer die Reisen der Seeleute überwachten.
Als es keine Fahrpläne gab, keine minutengenauen Liegezeiten, keine
Joysticks auf der Brücke. Als Schiffe noch nicht wie ferngesteuerte
Busse mit einer Dauergeschwindigkeit von 25 Knoten über die Ozeane
rauschten.
Stefan Krücken
Stefan Krücken wurde 1975 in Neuss geboren. Schon als Kind wollte
er Reporter werden. Er arbeitete als Polizeireporter für die Chicago
Tribune, volontierte beim Kölner Stadt-Anzeiger und ging dann zur
Zeitschrift Max. Seine Reportagen handeln von Bergleuten auf Spitzbergen,
von Strandfußballern in Rio oder den Hooligans von Glasgow. Krücken
schreibt für Magazine wie Max, Stern und mare. Er ist verheiratet
und lebt mit zwei Kindern in Lüneburg.
Achim Multhaupt
Achim Multhaupt wurde 1967 in Dortmund geboren. Er studierte Fotodesign
an der dortigen Fachhochschule. Für seine Diplomarbeit unter Professor
Arno Fischer und Gerd van Rijn fotografierte er den Blues in den schwarzen
Vierteln von Chicago. Multhaupts Fotos wurden in Galerien in Hamburg
und Köln ausgestellt. Seine Schwerpunkte sind Porträtfotografie
und Bildjournalismus, er arbeitet für nationale und internationale
Magazine. Er lebt in Hamburg.
Jerzovskaja
wurde 1971 als Kai Jerzö in Zürich geboren. Er hat ein Lehramt
in den Fächern Kunst/Zeichnen/dreidimensionale Gestaltung, lebt
in Zürich und arbeitet seit 1997 als selbstständiger Illustrator,
Grafikdesigner, Verleger und Ausstellungsgestalter.
Freitag, 11.01.08 | 19:30 Uhr | Eintritt 8,00 Euro Speicherstadtmuseum | St. | 20459 Hamburg
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„Abi & Conrad“ – Musik
und Literatur
Joseph Conrad & Abi Wallenstein
Stephan Benson liest aus „Taifun“ von Joseph Conrad, Abi
Wallenstein spielt Blues, Erika Werner moderiert.
Das Buch „Taifun“
im
Mittelpunkt der Veranstaltung steht Joseph Conrads Erzählung „Taifun“.
Der Autor schrieb den Text um 1900. Die Schilderung der entfesselten
Naturgewalt und des verzweifelten Kampfes einer Schiffsbesatzung gegen
den Sturm und darum, physisch und moralisch Haltung zu bewahren, ist
meisterhaft. Sie zieht den Leser in ihren Bann und lehrt ihn, den Unwettern
des Lebens standzuhalten. Der Blues, meisterhaft gespielt von Abi Wallenstein,
ist die passende Musik dazu.
Joseph Conrad
Conrad wurde als Sohn adeliger polnischer Eltern in der Ukraine geboren,
die damals zum Zarenreich gehörte. 1878 betrat er erstmals englischen
Boden und bekam 1886 die britische Staatsbürgerschaft. Er wurde
Kapitän der „Otago“ und diente auf einer Reihe anderer
Schiffe. Diese Seeerlebnisse, insbesondere im Kongo und auf den malaiischen
Inseln, bilden den Hintergrund seines Werkes. Conrad begann etwa 1890
seine Laufbahn als Schriftsteller. Seine Romane und Erzählungen
zählen zu den berühmtesten Werken der britischen Literatur
des
19. Jahrhunderts. Am 3. August 1924 starb Joseph Conrad an einem Herzversagen.
Abi Wallenstein wurde 1945 in Jerusalem geboren und kam als Jugendlicher nach Deutschland. Er kam als Einwanderer, als einer, der erst einmal deutsch lernen und sich in einem fremden Land einleben musste. Mitte der 60er Jahre verschlug es ihn nach Hamburg, wo ihn heute nahezu jeder für einen Ur-Hamburger hält. Er wurde erfolgreicher Bluessänger und -gitarrist und gilt heute als „Vater der Hamburger Blues-Szene“ und als „lebende Legende des Blues“. 2006 feierte er sein vierzigjährigesBühnenjubiläum. Gelegentlich nimmt er an literarischen Veranstaltungen teil. 2007 wurde er mit dem angesehenen „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet.
Stephan Benson wurde 1964 geboren, war Ensemblemitglied an Theatern in Ulm, Mannheim, Zürich und am Thalia Theater in Hamburg. In Hamburg spielte er auch am Ernst-Deutsch-Theater und an den Hamburger Kammerspielen. Er hat einen Namen als Sprecher für Hörbücher und Literaturveranstaltungen.
Erika Werner wurde 1938 in Leverkusen geboren. Während ihrer Berufstätigkeit als „Lektorin für Schöne Literatur“ bei den Hamburger öffentlichen Bücherhallen eignete sie sich herausragende Kenntnisse der Literatur an.
Freitag, 28.11.07 |
19:30 Uhr
Cap San Diego Hamburg
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Schießen im Märzbecher
Die „Lebensberatungspraxis Dr. Jaeger“ & andere
Texte
von Heino Jaeger, gelesen von Hannes Wienert. „Herr
Doktor, ich wollte mal wissen, ob Bohnern was ausmacht?"
Heino Jaeger wird
am Neujahrstag 1938 in Harburg geboren. Nach einer Kindheit in den schwer
zerstörten Städten Hamburg und Dresden studiert
er an der Hochschule der Künste in Hamburg und arbeitet
später neben seiner Tätigkeit als Maler und
Grafiker in diversen Berufen, z. B. als Briefträger,
Textilgestalter und archäolgischer Zeichner für
das Helms-Museum. In den siebziger Jahren entwickelt
Jaeger kabaret-tistische Stehgreifgeschichten und szenische
Monologe von eindringlicher Eigenwilligkeit und Mehrdimensionalität,
die bis heute zu den herausragenden deutschsprachigen
literarisch-kabarettistischen Werken zählen. Mit „Fragen
Sie Dr. Jaeger“, ausgefeilten und absurden Persiflagen
von Hörfunk-Beratungssendungen erreicht Jaeger den
Höhepunkt seiner Bekanntheit. In den achtziger Jahren
manifestieren sich zunehmend Alkoholsucht und psychische
Probleme, die schließlich zur stationären
Unterbringung in einem Heim in Bad Oldesloe führen.
Dort stirbt Heino Jaeger am 7. Juli 1997 an einem Schlaganfall.
„Ironie dritten Grades“ Hanns Dieter Hüsch
„Wie konnte es geschehen, daß Heino Jaeger ein Geheimtip
blieb?“ Loriot
„Mit absolutem Gehör“ Frank Schulz
„Zwischen Kafka und Gerhard Polt“ Eckhard
Henscheid
„Ein Virtuose, ein ganz großer Meister,
bis heute unerreicht“ Olli Dittrich
Das Multitalent Hannes Wienert ist dem Hamburger Publikum durch Lesungen und seine „Schmeck-Abende“, bei denen er Kochlust mit Lyrik und improvisierte Musik mit dem Zufall verbindet, gut bekannt. Daneben zählen aber auch z. B. die Malerei, das Eishockeyspiel und das Werk Heino Jaegers zu seinen Leidenschaften…
Freitag, 26.10.07 |
19:00 Uhr
Die Lesung findet auf der Barkasse
statt. Treffpunkt: Anleger Binnenhafen | Max
Jens
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Valse Nomade
Eine musikalisch-literarische Hafentour auf den
Spuren des Akkordeons
Mit Stefan Goreiski & Matthias Lorenz, Akkordeons, Gesang und Rezitation

„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ sagt uns Karl Valentin. Was liegt also für den In-die-Fremde-Ziehenden näher, als sich mit einem Instrument in der internationalen Sprache der Musik schnell überall neue Freunde zu machen ? Kein Instrument ist dafür so geeignet wie das Akkordeon. Wo ging es los mit dem Akkordeon ? Wer als Shanty-Fan auf die norddeutsche Waterkant tippt, liegt völlig daneben, denn die Geburtsstunde des Akkordeons liegt
Das Akkordeon als treuer Wegbegleiter so manchen Auswanderers oder berufsmäßig sich dem Meer Anvertrauenden fand bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Zuge von Kolonialisierung und Missionierung weltweite Verbreitung. Über die Hafenstädte verschickt und verschleppt hat es sich in die einheimischen Musiktraditionen eingenistet und organisch verankert und diese von Sarajewo bis Soweto, Buenos Aires bis Bombay mitgeprägt. So entstanden Musikstile wie der Tango (Argentinien, Finnland), Cajun und Tex-Mex (USA) und nicht zuletzt das Shanty, als Seemannslied das internationale Bindeglied zwischen den verschiedenen Kulturen.
Diese, dem Wind und dem Meer abgelauschten Melodien werden aufgelockert von dazwischen gestreuten literarischen Texten von u.a. B. Traven, Fritz Graßhoff, Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern, Theodor Storm, Theodor Fontane, Joseph Roth, Le Clézio, Hans Leip, Bertold Brecht, Rio Reiser über das Auswandern, Unterwegssein, Ankommen und die Sehnsucht nach der Ferne.
Zur Person:
Stefan Goreiski spielt seit Jahren das chromatische Knopfgriffakkordeon
und hat nach einigen Wanderjahren damit verschiedene musikalische Schätze
gesammelt. Er ist damit auf dem Straßenpflaster ebenso zuhause
wie auf Konzertbühnen, in Film und Theater. Matthias Lorenz ist
mit seiner diatonischen Handharmonika seit Jahren treuer musikalischer
Kompagnon und gründete mit Stefan Goreiski das Duo „Quetschenkomplott“.
Diese Lesung ist die erste musikalisch-literarische Lesung des Literarischen Hafenclubs und bietet noch eine Neuheit: Es gibt zu jeder Eintrittskarte eine Tafel "Divina Assets"-Schokolade mit "Lyrischen Genüssen". Das sind Gedichte auf der Innenseite der Schokoladentafel. Die Lesung wird unterstützt von Roland Ernst, Hamburg Firma "Divina Assets". Die lyrischen Schokolade-Tafeln sind ebenso käuflich zu erwerben wie verschiedene Lyrik-Bände von maritimen Dichtern und Schriftstellern, die am Büchertisch der Buchhandlung Marissal ausliegen werden.
Freitag, 28.09.07 |
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Lesung aus der Anthologie: „Ein Tag
am Meer“
Mit den Herausgebern Hans Jürgen Balmes (S. Fischer Verlag) und
Tim Jung (marebuchverlag) und der Hamburger Autorin Friederike Trudzinski
Hurrikane des Herzens
Meeresrauschen und Brandungsgeflüster belauschten die beiden Herausgeber
Hans Jürgen Balmes und Tim Jung für ihre Anthologie
„Ein Tag am Meer“, die sie gemeinsam mit der Hamburger Autorin
Friederike Trudzinski im Speicherstadtmuseum vorstellen werden. Sie fanden
Flaschenpost von über 33 Autorinnen und Autoren – Erzählungen,
Strand-spinnereien und verrückte Rezepte: Zweimal wird die nicht
ungefährliche Muräne kulinarisch zum Gegenstand der Begierde.
Es wird getaucht, gelacht, geliebt und gemordet. Von Sonnenbrand bis
Gummiente führt die Anthologie durch das Elend und das Glück
eines gelungenen Tag am Meers. Mit Italo Calvino bestaunen Sie einen
blanken Busen, mit Gabriel García Márquez sehen Sie das
Wasser steigen, Susanna Moore erklärt, warum Erwachsene gefährlicher
sind als jede Brandung, und Scott Bradfield sieht sich den Teufel zur
Ruhe setzen. Am Ende wissen Sie: Nichts ist schöner, als ans Meer
zu reisen.
Freitag, 06.07.07 | 19:30 Uhr im Speicherstadtmuseum
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„Was die wilden Wellen sagen. Der
Seeweg durch den Ulysses“
Eine Lesung mit Katharina Hagena und Marco Albrecht (Deutsches Schauspielhaus)
10. Jubiläumslesung mit Burgunder und Gorgonzola-Sandwiches:
Da
am 16.6.2007 weltweit der „Bloomsday“ mit Lesungen aus dem „Ulysses“ begangen
wird, feiert Der Literarische Hafenclub seine zehnte Lesung mit einem
Empfang nach der Lesung, auf der stilgerecht und joycemäßig
„Ich würde gern mal was Kleines übers Meer schreiben“,
hat James Joyce gegen Ende seines Lebens einmal gesagt. Längst hatte er
zu diesem Zeitpunkt mit dem „Ulysses“ nicht nur den wichtigsten
Roman des 20. Jahrhunderts vorgelegt, sondern auch ein Buch, das sich genau
betrachtet von der ersten bis zur letzten Seite als meerdurchrauscht und sturmumtost
entpuppt. Joyce-Expertin Katharina Hagena, die sich ganz der Ergründung
des schier unergründlichen „Ulysses“ verschrieben hat, eröffnet
mit ihrem Buch eine ebenso abenteuerliche wie höchst vergnügliche
Reiseroute durch das gewaltige Jahrhundertwerk.
Katharina Hagena forscht seit über 12 Jahren zum Werk von James
Joyce. Sie erhielt ein Forschungsstipendium der Zürcher James-Joyce-Stiftung,
promovierte über den
„Ulysses“ und lehrte am Trinity College in Dublin sowie an
den Universitäten Hamburg und Lüneburg. Heute lebt sie als
freie Autorin in Hamburg.
Freitag, 15.06.07 | 19:30 Uhr auf der Flussschifferkirche
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„Seemannsgarn und Heldentod“
Der
Dichter Johann Kinau alias Gorch Fock
Lesung mit Musik und Theaterszenen
Nur
wenige kennen noch den Autor Gorch Fock, 1880 auf der Elbinsel Finkenwerder
geboren, im Ersten Weltkrieg mit dem Kreuzer „Wiesbaden“ untergegangen.
1913 schrieb der kleine Hapag-Angestellte, der eigentlich Johann Kinau
hieß,
einen Bestseller: den Roman „Seefahrt ist not!“, der Hunderttausenden
von Exemplaren verbreitet wurde und dessen Heldenmythos später trefflich
missbraucht werden konnte. Neben Liedern verfasste er Theaterstücke,
neben plattdeutschen Kurzgeschichten auch militante Kriegsgedichte, sodass
er teils als harmloser Heimatschriftsteller, teils als „blutiger
Militarist“ eingestuft
wurde.
Zusammen mit den Musikerinnen Tatjana Großkopf und Stephanie Peters präsentieren die Literaturwissenschaftler Mathias Mainholz, Rüdiger Schütt und Kai-Uwe Scholz einen Querschnitt durch das Werk – Songs, Texte und Theaterszenen. Dabei treten auch die Diskrepanzen zwischen gelebter, geschriebener und von Dritten beschriebener Wirklichkeit
Freitag, 04.05.2007, 19:30 Uhr, auf der Cap San Diego Hamburg
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Kristine von Soden liest aus „Backstein, Seebad, Kranichflüge. Sehnsuchtstage an der Ostsee.“
Kristine
von Soden war schon zu DDR-Zeiten für Reportagen auf Rügen
und Hiddensee unterwegs und trägt für dieses Buch ausgewählte
„Ostseeperlen“ ihrer vielen Küstenreisen zusammen: So
lauscht sie etwa den Erzählungen der Pastorin einer der schönsten
mecklenburgischen Dorfkirchen oder wohnt der Eröffnung des Literaturhauses
Uwe Johnson in einem Getreidespeicher zu Klütz bei. Sie unterhält
sich mit Heringsfischern, besucht Künstler und Restauratoren, wandert
unter Windflüchtern auf dem Darß und erfährt auch, dass
es Glück bringt, wenn man Kraniche über den Boddenhimmel ziehen
sieht.
Kristine von Soden, Dr. phil., ist Hamburgerin und hat viele Jahre als Hörfunkautorin kulturhistorischer Features und Reisereportagen u. a. im „NDR“, „SWR“, „Deutschlandfunk“ gearbeitet. Sie schrieb für „Die Zeit“, die „Frankfurter Rundschau“, die „Süddeutsche Zeitung“, den „Tagesspiegel“, war für das „Porsche Magazin“ und für Gruner + Jahr unterwegs. Als Filmautorin in der Kultur- und Wissenschaftsredaktion des Hessischen Rundfunks lebt sie heute in Wiesbaden.
Freitag, 27.04.2007, 19.30 Uhr, in der Dänischen Seemannskirche
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Jürgen Ehlers liest aus „Ein Schrei durch die Brandung“
Frühjahr 1945. In Berlin wird gekämpft, britische Panzer stehen
vor Bremen. Der Krieg geht zuende. Eine Gruppe holländischer Zwangsarbeiter
ist dabei, in den Dünen der Insel Wangerooge Schützengräben
auszuheben. Für einen von ihnen ist der Krieg noch nicht zuende.
Henrik Beukema ist als Spion eingeschleust worden. Sein Einsatz kommt
erst noch. Gestern Abend hat London den vereinbarten Code gesendet...
–So beginnt einer der Küstenkrimis von Jürgen Ehlers.
Dr. Jürgen Ehlers arbeitet im Geologischen Landesamt der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg. Sein erster Kriminalroman „Mitgegangen“ war 2006 als einer der fünf besten deutschsprachigen üt-Krimis für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Freitag, 30.03.2007, 19.30 Uhr, im Speicherstadtmuseum
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„Tod im Kielwasser“
Lesung mit Claus Reissig

Freitag, 23.02.2007, 19:30 Uhr im Speicherstadtmuseum
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Irene Pietsch liest aus „Schwimm! Gaston schwimm!“
Von den nassen Abenteuer einer mutigen Robbe, die keine Rettungsweste
hatte – Lesung und Lieder
„Gaston musste den Umgang mit Freiheit ganz allein lernen. Er hatte sie schon auf der Zunge, aber sie schmeckte noch immer viel weniger süß, als er sich das vorgestellt hatte. Überall herrschte tiefe Stille. Ein nackter Mond schien auf das Wasser. Auch die Sterne schwiegen. Hatten sie die ganzen Nächte vorher wirklich nichts gesehen? Gaston genoss es, ohne eigene Anstrengung vom Wasser weiter getragen zu werden. Er schlief erschöpft ein. Wie ein Toter schlief er, so tief und fest. Es sah aus, als wäre er unterwegs zum Licht."
Textauszug aus „Schwimm! Gaston schwimm!“
erschienen 2003 im Germa Press Verlag Hamburg, ISBN 3-924865-40-X
Sonntag, 10.12.2006, 16 Uhr
auf der Flusschifferkirche (Anleger beim Mäuseturm, Hohe Brücke
2, gegenüber der Deichstraße)
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Regula Venske
geb. 1955, lebt als freie Schriftstellerin in Hamburg
Mitglied im Autorenverband deutschsprachiger Kriminalschriftsteller »Syndikat«
und im PEN
»Mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten, ihren Kriminalromanen und
ihren sprachexperimentellen Texten hat sie sich einen eigenen Platz in
der deutschsprachigen Literatur gesichert«, so die Jury-Begründung
zum Schriftstellerstipendium des Lessing-Preises der Stadt Hamburg. Ginka
Steinwachs nannte sie in ihrer Laudatio den »weiblichen Kafka der
Kriminalliteratur«.
Soeben erschienen die Kriminalerzählung »Mord im Lustspielhaus«
in der Edition Nautilus und der Roman »Marthes Vision« bei
Eichborn.
Freitag, 2.11.2006, 19.30 Uhr, Museumsschiff Cap San Diego, Überseebrücke
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Kunstaufruhr in Kaufmannsstadt – Hans Leip und die 20er Jahre
Mit
Musik (Tatjana Großkopf) und Texten (Mathias Mainholz, Rüdiger
Schütt und Kai-Uwe Scholz)
auf den Spuren des Schlagers "Lili Marlen"
Donnerstag, 31.8.2006, 19.30 Uhr, Museumsschiff Cap San Diego, Überseebrücke
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Reimer Eilers liest aus „Im Blauwasser-Geschichten von der See“.
Eine literarische Reise mit spannenden Erzählungen von der "Langen Anna" von Helgoland über Teneriffa,
die Karibik
bis Patagonien und Kap Horn.
Freitag, 14.7.2006, 19.30 Uhr
Speicherstadtmuseum, St. Annenufer 2
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Rainer Moritz liest aus „Und das Meer singt sein Lied“.
Über maritime Schlager und Meeres-Schnulzen von Freddy Quinn bis
Julio Iglesias.
Freitag, 2.6.2006, 19.30 Uhr Flussschifferkirche, Anleger beim Mäuseturm
Hohe Brücke gegenüber der Deichstraße, Eintritt 8 Euro
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Der Literarische Hafenclub präsentiert zum Hafengeburtstag:
Lesung mit Musik:
Leuw von Katzenstein liest aus seinem Buch „Der Schrecken
der Ozeane“.
Die Abenteuer des Freibeuters Buckelbert Hansen, erzählt von seinem
treuen Raben Friedrich.
Mit der Band "Das Gelbe Fieber" Cornelia Schirmer, Gesang,
mit Gitarrenbegleitung.
Freitag, 5.5.2006, 18 Uhr
Auf dem Ausstellungsdeck der "Rickmer Rickmers", St.-Pauli-Landungsbrücken
Für Kinder ab 10 Jahre und Erwachsene.
Eintritt 8 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder




